Broschüre Finanzielle Not

Wegweiser „Finanzielle Not“

Die Inflation hat längst private Haushalte erreicht – auch in Stadt und Kreis Neuwied. Und wer zuvor schon zu Sparsamkeit gezwungen war, kann nun in ernsthafte Not gelangen. Darüber waren sich die Fachleute einig, die sich auf Einladung der Stadtverwaltung am "Runden Tisch Inflationsfolgen" über Hilfeleistungen und Beratungsangebote für Betroffene austauschten. Der erste Wegweiser "Finanzielle Not" bietet einen kompakten, leicht verständlichen Überblick darüber, welche Hilfen es gibt und wo sie beantragt werden können.

Broschüre Finanzielle Not

© Stadt Neuwied

In enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Kreisverwaltung und den ortsansässigen Wohlfahrtsverbände haben Pressebüro und Sozialamt der Stadtverwaltung Neuwied diesen Wegweiser erarbeitet, der bereits jetzt online verfügbar ist und ab Ende des Monats in Verwaltungsgebäuden und Beratungsstellen ausliegen wird.(...)

Beratung durch Wohlfahrtsverbände

Die Allgemeine Soziale Beratung, in Neuwied angeboten von Caritas und Diakonie, steht in regem Austausch mit den städtischen Unternehmen SWN und GSG, um Hilfesuchenden alle Möglichkeiten aufzeigen zu können, wie sie beispielsweise bei Zahlungsrückständen eine drohende Unterbrechung der Energieversorgung abwenden können. (...)

Mitglieder Runder Tisch Inflationshilfen

© Stadt Neuwied

Bürgermeister Peter Jung (vorne mittig), Sozialamtsleiterin Regina Berger (6. von rechts) und Maxie Meier vom städtischen Pressebüro präsentierten die erste Auflage des Wegweisers „Finanzielle Not“ (von links) Michael Runkel, stellvertretender Leiter Jobcenter Neuwied, Karl-Ernst Starfeld,  Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Neuwied, Andrea Wilberg, Schwangerenberaterin des Caritasverbandes Neuwied, Ulrike Proft, Fachteamleitung Ambulante Kinder- und Jugendhilfe des Caritasverbandes Neuwied, Pfarrerin Renate Schäning, Leiterin des Diakonischen Werkes Neuwied, Silke Frank, Migrationsberaterin des Diakonischen Werkes Neuwied, Lilly Bittner, Migrationsberaterin des Caritasverbandes Neuwied, Sven Stauf, Bereichsleiter Vertrieb der Stadtwerke Neuwied (SWN), Sandra Mette, stellvertretende Leiterin des Sozialamtes der Stadt Neuwied, Alexandra Heinz, Quartiersmanagerin Soziale Stadt, Gerd Neuwirth, Pressesprecher SWN und Daniel Baldus, Teamleiter Geldleistungen beim Jobcenter Neuwied.

Neue Gesetze: Mehr Geld für mehr Haushalte in Neuwied

"Die finanzielle Belastung wird für immer mehr Haushalte zu einem Problem, das nicht ohne staatliche Hilfe gelöst werden kann. Das berichten alle Anlaufstellen, von der Agentur für Arbeit bis zur Wohngeldstelle", weiß Oberbürgermeister Jan Einig. "Wer zum ersten Mal einen Antrag für Hilfeleistungen stellen muss, findet in unserem Wegweiser Orientierung", ergänzt Bürgermeister Peter Jung und verweist auf mehrere Neuregelungen, sodass seit Jahresbeginn einige Geldleistungen höher ausfallen oder mehr Haushalten zugänglich sind.

Das kurzfristig geänderte "Wohngeld-Plus"-Gesetz beispielsweise wird voraussichtlich dreimal mehr Haushalten finanzielle Unterstützung ermöglichen, als bisher. "Bitte scheuen Sie sich nicht, um Unterstützung zu bitten", appelliert Neuwieds Stadtvorstand im Wegweiser "Finanzielle Not", der abrufbar ist unter www.neuwied.de/finanziellenot. (PM Stadt Neuwied)

Hinweis: Der Überblick über Hilfsleistungen und Beratungsangebote richtet sich auch an betroffene Familien und Personen im Kreis Neuwied.

Display eines Smartphones mit Apps

Miteinander digital

Umgang mit moderner Technologie wie Smartphone, Tablet oder Laptop

Die Nutzung von Handy und Co. durchdringt immer mehr den Alltag und ist nicht mehr nur reines Freizeitinstrument oder Arbeitsmittel. Ohne sich in der digitalen Welt auszukennen oder ohne Wissen über die Funktionsweisen der Endgeräte, wird Teilhabe am Leben in immer mehr Bereichen erschwert.

Wir möchten ein Angebot schaffen, das Menschen hilft, einen Einstieg in die digitale Welt zu erhalten oder bei Bedienungsproblemen Hilfestellung zu bekommen. Wenn Sie in diesem Bereich Unterstützung benötigen oder aber Ihre Hilfe anbieten möchten, dann sind Sie zu einem ersten Treffen herzlich eingeladen.

Das erste Treffen findet am 17. Februar 2023 von 09:30 - 11:00 Uhr im Haus der Familie - Diakonie-Treff, Mittelstraße 7 in 56305 Puderbach statt. Mitzubringen sind eigene Handys, Tablets, Smartwatches oder Laptops.

Anmeldung und Rückfragen unter E-Mail krokowski@diakonie-neuwied.de oder Tel. 02684-977 60 70.

evm spendet für Haus der Familie Puderbach

Norbert Rausch (evm) übergibt den Spendenbetrag zusammen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Volker Mendel, an die begünstigten Vereine. Foto: evm/Ditscher

Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich sechs Vereine aus der Verbandsgemeinde Puderbach freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Volker Mendel, den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine.

Jeweils 300 Euro gehen an die Young- und Oldtimerfreunde Oberdreis e.V., an die Old- und Youngtimer-Initiative des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Steimel e. V. und an das Diakonische Werk für den Diakonie-Treff „Haus der Familie“. Die Hip-Hop Gruppe des Fußballvereins 1922 Daufenbach e.V. und der Weiße Ring Außenstelle Puderbach erhalten jeweils 350 Euro. 400 Euro gehen an das Kinderheim- und die Dorfambulanz Südindien e.V. „Ich freue mich über das Engagement der Vereine in unserer Verbandsgemeinde, die sich in so vielfältiger Weise einsetzten“, so Volker Mendel.

(Pressemitteilung evm)

Frontansicht Haus der Familie Puderbach

Neue Heimat für „Haus der Familie“

Schöner, heller, moderner: Treffpunkt für Jung und Alt in Puderbacher Ortsmitte in neuen Räumen - Landrat Achim Hallerbach beglückwünscht Diakonie und Pfarrerin Renate Schäning.

Seit 2013 gibt es in Puderbach das "Haus der Familie". Jetzt ist der Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien und Alleinstehende umgezogen. Schöner, neuer, heller sind die Räume in der Mittelstraße Nummer 7. Ebenfalls können die Second-Hand-Kleider, Spielzeuge und andere Alltagsgegenstände deutlich besser "präsentiert" werden. Was geblieben ist: Das "Haus der Familie" ist im Herzen des Ortes ein Raum des sozialen Miteinanders.

Landrat Hallerbach, Pfarrerin Schäning und Bürgermeister Mendel vor Haus der Familie

Landrat Achim Hallerbach (links) und Puderbachs Bürgermeister Volker Mendel gratulierten Diakonie-Pfarrerin Renate Schäning zum Einzug des "Hauses der Familie" in die neuen Räumlichkeiten.

"In der Mitte des Ortes und in der Mitte des Lebens der Menschen", sagte Landrat Achim Hallerbach bei der Besichtigung vor Ort. Gemeinsam mit Bürgermeister Volker Mendel gratulierte er der Diakonie und deren Pfarrerin Renate Schäning zu den neuen Räumlichkeiten: "Ich wünsche den Menschen, die hier für ihre Mitmenschen arbeiten, viel Kraft und Gottes Segen. Ob Schwangere, Verschuldete, Flüchtlinge, Menschen in Ehe-, Erziehungs- oder Lebenskrisen: Unabhängig von Nationalität, Alter, Konfession und Geschlecht werden sie im Haus der Familie weiter das finden, was sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation am meisten brauchen: Rat, Verständnis und praktische Hilfe - natürlich kostenfrei und vertraulich", machte Mendel deutlich.

 

Frontansicht Haus der Familie

 

Ein besonderer Dank galt Achim Krokowski und seiner Frau Claudia, die das "Haus der Familie" zu einer echten Anlaufstelle gemacht haben. "Dass sich dieses Angebot hier in Puderbach seit 2013 so gut etabliert hat und dass das Haus zu einer unverzichtbaren Adresse geworden ist, hat für unsere Gesellschaft einen enormen Stellenwert", betonte Landrat Achim Hallerbach.

(Pressemitteilung Kreis Neuwied)

Frau am Telefon

Familientelefon eröffnet schnellen Zugang zur Beratung

Die Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung des Diakonischen Werkes in Neuwied hat eine neue telefonische Beratungshotline eingerichtet, an die sich Ratsuchende wenden können. Fünf Mitarbeitende aus dem Bereich Erziehungs-, Paar- und Familienberatung sind direkt erreichbar, wenn es um Anliegen rund um die Familie geht.

Corona fordert Familien

Gerade die Corona-Situation stellt Familien vor große Herausforderungen und Termine auszumachen und in eine Beratungsstelle zu kommen erscheint vielen als sehr aufwendig. Deshalb ist es möglich an jedem Tag der Woche unter 02631/392255 eine Expertin zu befragen.

Montag 11:30-12:00 Uhr
Dienstag 10:30-11:00 Uhr
Mittwoch 10:30-11:00 Uhr
Donnerstag 14:00-14:30 Uhr
Freitag 09:00- 09:30 Uhr

Herz ausschütten und Druck ablassen

Wer möchte kann sein Herz auch anonym ausschütten, erklärt Psychologin Martina Bauer. „Das Telefon kann die Möglichkeit sein, schnell etwas loszuwerden. Dann ist der Druck raus und es wird einfacher. Das tut allen gut“, so Bauer. Alle fünf Gesprächspartnerinnen des Familientelefons haben eine professionelle Gesprächsführungsausbildung und langjährige Erfahrung. Es können weitere Telefontermine vereinbart werden.

Telefonisch oder vor Ort - Wir sind für Sie da

Alle können sich natürlich auch im Diakonischen Werk vor Ort beraten lassen, wenn ihnen das lieber ist. Das Familientelefon ist eine erste Anlaufstelle bei Stress mit den Kindern, Mobbing in der Schule, Paarkonflikten oder Existenzängsten durch Corona.

Circus Diakonelli

Circus Diakonelli

Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr in Dernbach konnte das Diakonische Werk des Ev. Kirchenkreises Wied auch in diesen Herbstferien Familien mit ihren Kindern eine gemeinsame aktive Zeit ermöglichen. Dieses Mal im großen Dorfgemeinschaftshaus Puderbach. Die Freude über ein solches Angebot war groß und dementsprechend die Ferienfreizeit auch schnell ausgebucht.

Ein Zirkus für die ganze Familie

An einem Nachmittag und zwei Vormittagen verwandelte sich das Dorfgemeinschaftshaus Puderbach in eine große Zirkus-Manege. Hier konnten sich Eltern, Großeltern und sonstige Familienangehörige gemeinsam mit ihren Kindern unter Anleitung des professionellen Artisten „Herr Prekär“ in Akrobatik, Balancieren und Jonglieren ausprobieren. Manch eine/r kam ganz schön ins Schwitzen, aber am Ende war die Freude groß und das Resultat beeindruckend.

Eltern und Kinder im Circus Diakonelli

© Diakonie Neuwied

Dank der guten Absprache mit der Ortsgemeinde, des Ordnungsamtes und des Zirkus-Artisten „Herr Prekär“ war es für die Familien eine gelungene Veranstaltung, die ohne Risiko und unter Corona-Bedingungen stattgefunden hat.

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Biene auf Blume

Nabu-Sammelaktion

 

Das Haus der Familie Puderbach unterstützt die NABU-Sammelaktion "Handys für Hummel, Bienen & Co.". Ab sofort können Sie Ihre alten Handys, Smartphones oder Tablets - gerne auch Zubehör wie Netzteil, Ladekabel, Akku, Headset - im Haus der Familie, Diakonie-Treff, Mittelstraße 7, 56305 Puderbach für die NABU-Sammelbox abgeben. Abgabezeiten sind mittwochs von 15:00-16:30 Uhr und donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr.

 

Was passiert damit?

  • Wiederaufbereitung und Verkauf innerhalb Europas
  • Geld aus Rohstoffgewinnung fließt in Insektenschutz
  • Der NABU erhält eine jährliche Spende von Telefonica, abhängig von Erlös, Recycling und Wiederverwendung
  • Die AfB GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung) prüft und sortiert einkommende Handys und Smartphones

Abgabezeiten:
Mittwochs, 15:00-16:30 Uhr
Donnerstags, 10:00-12:00 Uhr

Haus der Familie Puderbach erhält Zertifizierung

Logo Haus der Familie Puderbach

© Diakonie Neuwied

Seit 2013 befindet sich das Haus der Familie Puderbach in einem Ladenlokal in der Mittelstraße in Puderbach.⁠ Die Zertifizierung fand online statt. Viele Stunden lang wurde vorgestellt, diskutiert und entwickelt, so dass am Ende eine große Zufriedenheit über das Ergebnis bestand. Das Haus ist offen für alle Menschen und bietet kostenfreie Beratung, Angebote und Hilfestellungen in allen Lebenslagen. Gefördert wird das Haus vom Land Rheinland-Pfalz und durch den Träger – das Diakonische Werk im Evangelischen Kirchenkreis Wied.⁠

Digital während Corona

In Coronazeiten ist besonders an dem digitalen Angebot gearbeitet worden. So hat das Haus der Familie eine eigene Homepage mit monatlich wechselnden Themen, wie z.B. „Homeschooling“, „Familienzeit mit wenig Geld“, „Vaterzeit“ sowie Infos rund um Erziehung und Partnerschaft.

Ein Ort zum Austausch und Treffen

Besonderer Schwerpunkt des Hauses ist die Kinderkleider- und Spielzeugbörse sowie das Reparaturcafé.  Beide sind verbunden mit dem Angebot sich zu treffen und auszutauschen. Außerdem bietet das Haus der Familie Kooperationspartner*innen Raum für Veranstaltungen und ermöglicht Selbsthilfegruppen sich zu treffen.⁠ Durch die gute Vernetzung mit den Kitas und Grundschulen in der Region wird das Haus der Familie auch immer wieder für Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerkes Familienbildung genutzt.⁠

Basar im Haus der Familie Puderbach

© Diakonie Neuwied

Gute Vernetzung mit Koordinationspartner*innen
Ein 40-seitiger Fragebogen wurde im Vorfeld der Zertifizierung durch die Koordinatorin des Hauses der Familie ausgefüllt. Am Zertifizierungstag selbst nahmen Verbandsbürgermeister Volker Mendel, Frau Helga Kober (Kitaleitung Raubach), die Netzwerkkoordinatorin des Kreises Frau Daniela Kiefer, die Jugendhilfeplanerin des Kreises Frau Stefanie Bressler, Frau Hella Seelbach (Ehrenamtliche), die Koordinatorin Frau Claudia Krokowski sowie die weiteren Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werkes, Geschäftsführerin Renate Schäning, Frau Violetta Kunz und Frau Regine Wilke sowie das Zertifikationsteam des Landes teil.⁠