Kind und Vater bemalen Karton

Spiele für drinnen

Jeder kennt diese Tage: es regnet unaufhörlich und in der Wohnung sitzen Kinder, die langsam einen Lagerkoller bekommen. Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern lässt sich am besten draußen ausleben. Wenn es aber draußen regnet und stürmt, bleiben nur die eigenen vier Wände als Spielplatz übrig. Da kann schnell schon einmal der von allen Eltern gefürchtete Satz "Mir ist langweilig!" fallen. Andere Kinder wiederum springen über Tische und Stühle, weil sie ihre überschüssige Energie nicht loswerden. Und auch an den Erwachsenen geht eine anhaltende Schlechtwetterfront nicht spurlos vorüber.

"Schlechtwetterglas" für Regentage

Als Eltern kann man auf solche Regentage vorbereitet sein. In einem "Schlechtwetterglas" werden alle Ideen für Spiele, die drinnen stattfinden können, gesammelt. Dazu braucht man ein großes Glas mit Deckel sowie Zettel oder Eisstäbchen, um die Ideen aufzuschreiben. Die Zettel werden eingerollt oder gefaltet. Oder man schreibt die Schlechtwetterideen auf die Eisstäbchen. Die Zettel/Stäbchen kommen ins Glas und können, wenn das Wetter schlecht ist, gezogen werden. Einige Anregungen für Spiele stellen wir Euch weiter unten vor. Vielleicht finden einige davon ihren Weg auch in Euer "Schlechtwetterglas".

Spielideen für drinnen

  • aus einem alten Karton etwas basteln oder diesen bemalen
  • Wohnzimmer-Parcours: Macht Eure Wohnung zu einem schwierigen Hindernisparcours. Wer schafft den Purzelbaum auf dem Teppich? Wer kann das Sofa überqueren? Wer schafft es unter einer gespannten Schnur herzukriechen? Der Flur kann nur auf einem Bein hüpfend durchquert werden oder von Kissen zu Kissen hüpfend. Wer schafft es auf einem Tuch oder Seil am Boden zu balancieren?
  • Verstecken
  • Topfschlagen: Das beliebte Geburtstagsspiel geht immer, vor allem, wenn sich unter dem Topf etwas Leckeres versteckt.
  • aus Decken eine Höhle bauen
  • im Wohnzimmer picknicken
  • sich verkleiden
  • mit Knete spielen
  • etwas aus Salzteig basteln
  • auf Schatzsuche gehen: Ein Gegenstand wird versteckt und dazu eine Schatzkarte gemalt. Die Kinder müssen den Gegenstand anhand der Karte suchen.
  • Brettspiele
  • Kartenspiele
  • etwas Vorlesen
  • ein Hörspiel hören
  • ein Puzzle machen
  • ein altes Spielzeug wieder hervorholen, mit dem lange nicht mehr gespielt wurde
  • Merkspiel: Verschiedene Gegenstände auf den Tisch legen, die man sich merken soll. Ein Gegenstand wird weggenommen. Das Kind soll herausfinden, welcher Gegenstand fehlt.
  • Kinderdisco: Musik anmachen und lostanzen. Stoppt die Musik, müssen alle wie versteinert stehen bleiben. Wer sich bewegt, hat verloren.
  • Pantomime spielen
  • Der Boden ist Lava: Bei diesem Spiel kann der Boden jederzeit zu rotglühender Lava werden. Ihr müsst Euch so schnell wie möglich vor dem Lava-Boden retten, z.B. in dem Ihr auf das nächste am Boden liegende Kissen springt.
  • Treppenspiel: Wer eine Treppe in der Wohnung hat, kann auch diese als Spielfeld nutzen. Die Mitspieler stehen unten am Treppenanfang. Jetzt wird gewürfelt. Die Anzahl der Augen auf dem Würfel geben an, wie weit nach oben gegangen werden darf. Legt vorher Zahlen fest, bei denen ausgesetzt oder eine oder mehrere Stufen wieder heruntergegangen werden muss. Kommen zwei Spieler auf die gleiche Stufe, müssen sie wieder von unten anfangen. Gewonnen hat natürlich, wer als erstes oben ankommt.
  • gemeinsam etwas kochen oder backen
  • sich schminken oder die Eltern schminken
  • Bilder malen und diese in einer Ausstellung präsentieren: Dazu eine Schnur spannen und die Bilder daran mit einer Wäscheklammer befestigen.
  • ein lustiges Video aufnehmen
  • Fotos machen, z.B. verkleidet oder Grimassen ziehen
  • auf YouTube Videos mit Bewegungsliedern anschauen und mitmachen
  • für ältere Kinder: Zimmer umstellen oder Sachen aussortieren
Futterstelle für Vogel in Strauch

Futterhäuschen aus Dose basteln

Aus einer Blechdose kann mit einigen Handgriffen ein wunderschönes Futterhäuschen für Vögel werden. Da freuen sich alle Vögel. Und ihr auch. Denn ihr habt die Möglichkeit aus nächster Nähre zu beobachten, welche Vögel zu der Futterstelle kommen, um sich in der kalten Jahreszeit etwas Gutes zu gönnen. Übrigens: mit der Futterauswahl lassen sich bestimmte Vögel anlocken. Das Rotkehlchen mag lieber weiches Futter, der Fink dagegen ist ein richtiger Körnerfresser und die Meise frisst alles gerne, ob Körner oder Weichfutter.

Das wird benötigt:

  • Blechdose
  • Farbe, z. B. Acrylfarbe
  • Pinsel
  • etwas Schleifpapier
  • kleiner Ast
  • Paketschnur
  • Heißklebepistole oder Sekundenkleber
  • Vogelfutter

Materialien für Futterstelle für VögelLegt euch zunächst alle benötigten Materialien auf eurer Arbeitsfläche zurecht. Dann kann es auch schon losgehen. Als erstes schleift ihr mit dem Schleifpapier die Außenseite der Dose etwas an, damit die Farbe besser auf der Oberfläche haften kann.

 

 

 

 

Angemalte Dose für VogelhäuschenIm nächsten Schritt malt ihr die Dose in eurer Wunschfarbe an. Vielleicht möchtet ihr direkt ein ganzes Bild darauf malen. Damit es keine Farbflecken gibt, benutzt ihr am besten eine Unterlage und zieht euch selbst einen Kittel oder ein altes Hemd an. Jetzt muss die Farbe erst einmal trocknen.

 

 

 

 

Stock für VogelfutterstelleIst die Farbe trocken, geht es weiter. Ihr habt im Wald oder im Garten bestimmt bereits einen passenden kleinen Stock für eure Vogelfutterstelle gefunden. Dieser wird nun mit einer Heißklebepistole oder Sekundenkleber im Inneren der Dose festgeklebt. Lasst dies bitte von einem Erwachsenen machen! Denn die Heißklebepistole und der Kleber, der daraus tropft, wird sehr heiß. Und auch Sekundenkleber gehört nicht in Kinderhände. Den Kleber trocknen lassen.

 

 

Bindfäden an VogelfutterstelleAus der Paketschnur schneidet ihr zwei Schnüre in passender Länge zurecht. Als nächstes befestigt ihr jeweils eine Schnur an den beiden Enden der Dose, indem ihr diese 1-2 Mal um die Dose wickelt und dann fest mit einem Knoten zubindet. Die überstehende Schnur wird zum Aufhängen genutzt.

 

 

 

 

Vogelfutterstelle im GartenJetzt müsst ihr noch einen guten Platz zum Aufhängen finden. Am besten wählt ihr den Platz so, dass ihr euer Futterhäuschen auch gut vom Fenster aus sehen könnt. Wenn eure Futterstelle an der richtigen Stelle hängt, könnt ihr die Blechdose mit etwas Vogelfutter füllen. Denkt daran, die Futterstelle regelmäßig zu reinigen, da das Vogelfutter, wenn es nass wird, aufquillt und für die Vögel ungenießbar wird. Dafür das Futter entfernen, das Innere mit einem Tuch säubern und dann neues Futter einfüllen.

 

Alle Bilder: ©Diakonie Neuwied

Farbkasten mit Pinsel

Herbstbaum malen

Im Herbst werden die Tage kürzer und wir verbringen wieder mehr Zeit zuhause. Die Zeit drinnen kann zum Basteln mit den Kindern genutzt werden. Mit wenig Aufwand und Material lassen sich schnell und einfach schöne Kunstwerke zaubern. Oft befinden sich die benötigten Materialien bereits zuhause, so dass man sich nicht einmal auf den Weg machen muss, um etwas zu besorgen.

Für den Herbstbaum braucht ihr:

  • Papier oder Zeichenblock
  • Wasser- oder Acrylfarbe
  • Pinsel
  • Watte, Wattepads, Wattestäbchen
  • altes T-Shirt oder Hemd
  • Unterlage zum Malen

Damit die Farbe nicht auf euch oder dem Tisch landet, zieht ihr euch am besten ein altes T-Shirt oder Hemd an und benutzt eine Unterlage zum Malen. Wenn euer Baum vor einem blauen Himmel stehen soll, malt ihr ein Blatt erst einmal blau an. Bevor ihr mit dem Malen des Baumes anfangt, lasst ihr das Blatt trocknen. Möchtet ihr einen weißen Hintergrund, könnt ihr direkt mit dem Baum loslegen.

Mit brauner Farbe malt ihr einen dicken Baumstamm mit Wurzeln auf das Blatt. Oben aus dem Stamm lasst ihr die Äste und Zweige entstehen. Wenn ihr fertig seid, lasst ihr das Bild wieder trocknen. Dies dauert bei Wasser- und Acrylfarbe aber nicht sehr lange. Jetzt kommt der beste Teil: Mit einem Wattebausch und etwas Wasser nehmt ihr Farbe auf und tupft nach Lust und Laune Tupfen an die Äste und Zweige, so dass die Tupfen wie Blätter aussehen.

Gemalter Herbstbaum

Wie ihr bestimmt wisst, färben sich die Blätter im Herbst in den schönsten Farben. Der Wald gleicht dann einem Farbenmeer aus rot, orange, braun, gelb und lila. Diese Farben könnt ihr auch für euren Herbstbaum nutzen. Für jede neue Farbe nehmt ihr wieder einen neuen Wattebausch. Nach und nach entsteht ein prächtiger Baum mit bunten Blättern, der bestimmt einen Ehrenplatz in der Wohnung oder im Kinderzimmer bekommt. Vielleicht habt ihr auch Lust, jemandem einen Baum als Geschenk zu malen.