Junge mit Kopf auf Büchern

Hausaufgaben machen – stressfrei

In vielen Familien hängt der Haussegen spätestens nach dem Mittagessen schief: Die Hausaufgaben stehen an. Die aus der Schule nach Hause gekommenen Kinder haben erst einmal keine große Motivation, sich an die Schularbeiten zu setzen. Und auch die Eltern verspüren wenig Lust, zumal es immer wieder zu Diskussionen um den Sinn und Zweck der Hausaufgaben kommt. Der Frust ist also auf beiden Seiten bereits groß. Tipps, wie man gelassener mit Hausaufgaben umgeht, gibt es hier.

Hausaufgaben sollen die im Unterricht vermittelten Kenntnisse sichern und festigen sowie das eigenverantwortliche Lernen von Kindern fördern. Dabei sollten die Aufgaben an die Belastbarkeit und den Kenntnisstand der Schüler*innen angepasst sein. Schließlich geht es um die Frage: Hat der Schüler/die Schülerin den Stoff verstanden? Die gemachten Hausaufgaben zeigen dem Lehrer, ob der Stoff nochmals wiederholt werden muss oder etwas Neues gelernt werden kann.

Wann sollten Hausaufgaben gemacht werden?

Maeppchen mit Stiften

© flockine/Pixabay

Kinder brauchen nach der Schule eine Pause. Nach dem Essen eine halbe bis eine Stunde ist ausreichend, um sich auszuruhen. Für die Hausaufgaben selbst ist ein Zeitpunkt zwischen Mittagessen und Abendessen sinnvoll. Einige Kinder erledigen ihre Hausaufgaben gerne nach dem Mittagessen, andere machen sie lieber später nachmittags. Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die passende Zeit heraus. Die Schulaufgaben sollten einen festen Platz in der Tagesstruktur haben. Hilfreich hierbei kann ein Wochenplan oder Familienplaner sein, den man gemeinsam mit dem Kind aufstellt.

Wie gestalte ich einen Familienplaner?

Wie lange sollten Hausaufgaben dauern?

Hausaufgabenzeiten Grafik

Die Grafik zeigt die durchschnittlichen Richtwerte der einzelnen Bundesländer. Wenn das Kind die vorgeschriebene Zeit für die Hausaufgaben oft überschreitet, sollte Rücksprache mit den betreffenden Lehrfachkräften gehalten werden. Vielleicht muss der Stoff nochmal wiederholt oder der Umfang der Hausaufgaben neu überdacht werden. Zwischendurch kann immer eine kleine Pause eingelegt werden, in der man sich ein Getränk holt, sich etwas bewegt oder kurz an die frische Luft geht.

Der richtige Arbeitsplatz

Genauso wichtig wie die richtige Zeit zum Hausaufgaben machen ist der richtige Ort. Dieser befindet sich nicht am Küchentisch unter jede Menge Trubel, sondern am Schreibtisch im eigenen Zimmer. Im besten Falle ist dieser aufgeräumt, damit die benötigten Bücher, Hefte und Stifte Platz haben. Alles, was ablenken kann - Tablet, Smartphone, Musik, Radio etc. - verschwindet aus der Reichweite des Kindes oder wird gar nicht erst angemacht. Liegt das Handy auf dem Schreibtisch, ist die Verlockung zu groß, schnell die WhatsApp-Nachrichten zu checken.

Unterstützung ohne Einmischen

Mädchen uebt Schreibschrift

© StockSnap/Pixabay

Hausaufgaben sind dazu da, die Fähigkeiten des Kindes zum eigenverantwortlichen Lernen zu trainieren. Kurzum: ihr Kind lernt das Lernen. Es sollte die Schularbeiten also erst einmal alleine machen. Versteht ein Kind die Aufgabenstellung nicht oder tut sich mit einer Aufgabe schwer, können Eltern Hilfestellung geben. Aber immer so, dass das Kind selbst auf den richtigen Lösungsweg kommt. Das Vorsagen der Lösung nimmt dem Kind die Möglichkeit, eigene Lösungswege zu finden. Selbst erledigte Hausaufgaben stärken nicht nur das Durchhaltevermögen und das Selbstvertrauen des Kindes, sondern sind auch ein Erfolgserlebnis für das Kind.

Fehler machen lassen

Am besten nicht neben dem Kind sitzen, während es die Hausaufgaben erledigt. Wer mag es schon, wenn jemand einem die ganze Zeit über die Schulter schaut? Bleiben Sie in der Nähe und beschäftigen Sie sich mit etwas anderem. Braucht das Kind Hilfe, kann es zu Ihnen kommen. Beim Kontrollieren der Hausaufgaben juckt es vielen Eltern in den Fingern, wenn sie Fehler sehen: Das Ergebnis ist nicht richtig und hier ist das Wort falsch geschrieben. Kinder dürfen und sollen Fehler machen! Denn daraus lernen sie. Gleichzeitig sind gemachte Fehler auch eine Rückmeldung an den/die Lehrer*in, dass etwas wiederholt werden sollte.

Noch ein weiterer Tipp

Rucksack mit Schulsachen

© Vinicius Imbroisi/Pixabay

Ein Hausaufgabenheft, in dem die Hausaufgaben richtig aufgeschrieben werden, ist Gold wert. Dasgleiche gilt für Schulbücher und Schulmaterialien, die sich hoffentlich im Ranzen oder Rucksack befinden und nicht in der Schule vergessen wurden. Hat das Kind es versäumt die Hausaufgaben von der Tafel abzuschreiben, beginnt die mitunter nervenaufreibende Jagd nach der richtigen Seite und Aufgabe im Buch. Freunde werden angerufen, der Klassenchat befragt. Am Ende bekommt man zwar die Angaben, aber zu welchem Preis? Kind und Eltern sind genervt und es wurde jede Menge Zeit verloren.

Loben

Wenn ihr Kind etwas richtig gut gemacht hat, loben Sie es. Dabei sollte darauf geachtet werden, wie das Lob geäußert wird. "Super! Toll gemacht!" wirkt nach dem zwangzigsten Mal nicht mehr motivierend, sondern eher so, als würde das Elternteil sich nicht wirklich dafür interessieren. Kinder merken, ob ein Lob ehrlich gemeint ist oder nicht. Es kann helfen, sich eine bestimmte Sache herauszusuchen und diese zu loben oder die Anstrengung an sich hervorzuheben: "Die Buchstabenreihe sieht richtig gut aus. Das "M" geht dir leicht von der Hand." oder "Da hast du dir aber viel Mühe gegeben."

Fußball auf grünem Rasen

Fußballgolf in Daufenbach

Fußballgolf kombiniert Fußball, Golf und Minigolf zu einem neuen Sport- und Spielvergnügen. Der Parcours hat Hindernisse wie beim Minigolf, jedoch wird ohne Schläger gespielt - sondern nur mit dem Fuß. Zudem wird mit einem klassischen Fußball auf Naturrasen gespielt. Besondere Ausrüstung, Vorkenntnis oder Vorbereitung ist nicht nötig.

Das Spiel ist für Spieler zwischen 5 und 70 Jahren geeignet. „Fußballer“ haben nicht unbedingt einen Vorteil. Es wird in der Regel in „Flights“ von ca. 4 Personen gespielt. Die Anlage ist von April/Mai bis Oktober, samstags, sonntags und an den Feiertagen von 13:00 bis 18:00 Uhr nutzbar. Ein Termin muss vorher unter Tel. 02684-9188757 oder kontakt@fgolf@fv-daufenbach.de gebucht werden.

Kinder bis 8 Jahren können kostenlos spielen. Für Kinder bis 16 Jahre kostet der Fußballspaß 4 Euro, für Erwachsene 8 Euro.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information der Verbandsgemeinde Puderbach.

Flyer Fußballgolf Daufenbach

Für eine vergrößerte Darstellung des Flyers bitte das Bild anklicken.

Eingang Minigolf in Dierdorf

Minigolf in Dierdorf

Der Minigolfplatz liegt auf der Insel im Schlossweiher und ist bei trockenem Wetter von Ende März bis Ende Oktober, montags bis freitags 14:00 bis 19:30 Uhr, am Wochenende 12:00 bis 19:30 Uhr sowie an Feiertagen und in den Ferien von 12:00 bis 18:30 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder und Schüler 2 Euro. Als Ansprechpartnerin für Fragen oder auch Terminvereinbarungen ist Sivan Aro-Issa unter der Telefonnummer 0160-8528020 erreichbar.

Plakat Minigolf in Dierdorf

© privat

Der Park lädt zu einem kleinen Spaziergang um den Weiher ein. Direkt in der Nähe befindet sich ein Spielplatz und ein Fußball- und Basketballplatz. Demnächst soll es auch einen Kahnverleih geben. Der Minigolfplatz liegt an der Durchfahrtsstraße, gegenüber der Katholischen Kirche. Parkplätze sind vorhanden.

Beklebter Schuhkarton mit Ferienerinnerungen

Ferienmuseum

Gesammelte Fundstücke sind eine schöne Sache. Denn sie erinnern uns an tolle Erlebnisse, die wir gemacht haben. Der wie ein Herz geformte Stein lässt an den Tag am See zurückdenken, die Feder an den Spaziergang im Wald, die Eintrittskarte an den Besuch im Kino oder Museum.

In einem Schuhkarton finden die Erinnerungsstücke eine neue Heimat. Sie können wieder rausgeholt und angefasst werden. Eine gute Idee ist es auch den Schuhkarton sommerlich zu gestalten. Sei es mit bunter Farbe oder aufgeklebtem Papier, eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. So wird der Schuhkarton nach und nach zu eurem ganz persönlichen Ferienmuseum.

Autobahn in Deutschland

Spiele für die Fahrt

„Wann sind wir endlich da?“ - Wer kennt nicht diese Frage, die irgendwann während der Fahrt von den Rücksitzen aus gestellt wird. Mit der Familie unterwegs zu sein, ist immer ein kleines Abenteuer, denn Kindern wird es im Auto, im Zug oder im Bus schnell langweilig. Doch die Zeit vergeht rasend schnell mit kleinen Spielen oder Rätseln, die die Fahrtzeit zum Zielort überbrücken. Die Spiele sind dabei nicht nur als Ablenkung gedacht, sondern sie regen auch die Fantasie an und fördern die Kreativität.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Der Klassiker unter den Reisespielen, der überall und von fast allen Altersgruppen gespielt werden kann. Der erste Spieler sucht sich einen Gegenstand aus und sagt „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist gelb.“ Nun versuchen alle Mitspieler das Rätsel zu lösen. Derjenige, der die Lösung weiß, ist als nächstes dran.

Kennzeichen raten

NR, KO und AK kennt bei uns jedes Kind. Aber wofür steht DEL, QLB oder WIZ? Da wird die Autofahrt schnell zu einer Reise durch die ganze Bundesrepublik. Nicht zu vergessen ausländische Kennzeichnen: Wer weiß, woher das Auto aus GB kommt oder wie lange der LKW aus S schon unterwegs ist? Witzig ist es auch, aus den Buchstaben eigene Orte entstehen zu lassen.

Ich suche ein Lied

An diesem Spiel werden sich alle erfreuen, die gern singen. Sie geben ein Wort vor und die Kinder sagen dann, welche Lieder ihnen dazu einfallen, z.B. Mond/Der Mond ist aufgegangen. Gerne auch mit einer Gesangseinlage. Ältere Kinder können auch Begriffe aus anderen Sprachen raten.

Würfel mit Buchstaben

© Michael Schwarzenberger/Pixabay

Wortschlange

Der erste Spieler sagt ein zusammengesetztes Wort, wie z.B. „Haustür“ und der nächste Spieler muss ein neues Wort finden, das mit „Tür“ beginnt – „Türklingel“. Wiederholungen sollten vermieden werden.

Gegenteilspiel

Auch bei diesem Spiel stehen zusammengesetzte Wörter im Mittelpunkt – diesmal soll ein „Gegenteilwort“ gefunden werden. Dabei ist es egal, ob es das Wort gibt oder nicht. Aus „Schreibtisch“ wird dann „Malstuhl“, aus „Großvater“ wird „Kleinmutter“. Wer als Erster ein neues Wort findet, darf das nächste Wort vorgeben.

Was oder wer bin ich?

Ein weiterer Klassiker, der auf keiner Fahrt fehlen darf. Ein Spieler denkt sich eine Sache, eine Person oder ein Tier aus, die oder das erraten werden soll. Die anderen Mitspieler müssen nun reihum Fragen stellen, die entweder mit Ja oder Nein beantwortet werden können („Bist du ein Tier?“, „Hast du vier Beine?“ etc.). Wird die Frage mit Ja beantwortet, darf derjenige Mitspieler eine weitere Frage stellen. Bei einem Nein ist der nächste Spieler dran. Derjenige, der das Rätsel löst, darf sich als nächstes ein Wort ausdenken.

Von Kind gemalte Sonne am Himmel

© joduma/Pexels

Gut unterwegs

  • Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, daran denken, an den Fenstern einen Sonnenschutz anzubringen, damit die Sonneneinstrahlung nicht so stark ist.
  • Immer genug zu trinken mit dabeihaben. Auch wenn das die Anzahl der Pinkelpausen erhöht. Zu empfehlen sind Wasser, Saftschorlen oder ungesüßter Tee. Gerade bei großer Hitze müssen Kinder genug Flüssigkeiten zu sich nehmen.
  • Als Snack für Zwischendurch eignet sich leichte Kost, z.B. in Stücke geschnittene Paprika, Möhren oder Gurken, aber auch Apfelstücke oder anderes Obst. Süßigkeiten, wie Gummibärchen oder ähnliches, können als Preise bei den einzelnen Spielen ausgeteilt werden.
  • Für längere Fahrten Lieblingsspielzeug oder -kuscheltier, ein kleines Malbuch und Stifte sowie ein paar kleinere Bücher einpacken. Im Auto kann auch ein Hörspiel, das das Kind mag, angehört werden.
  • Der Rücksitz ist der sicherste Platz für Kinder. Dabei sollten Kinder niemals abgeschnallt sein und frei herumtoben. Am besten genügend Pausen einplanen, in denen sich die Kinder bewegen und austoben können.
  • Leidet ein Kind an Reiseübelkeit, ist es von Vorteil, wenn das Kind nach vorn oder seitlich aus dem Fenster sieht, und für frische Luft gesorgt wird. Zur Sicherheit kann eine Plastiktüte und Wechselkleidung mitgenommen werden.
Collage Hello Summer

Sommerferienanfang feiern

Kennt ihr auch dieses wunderbare Gefühl? Das Schuljahr ist zu Ende und vor einem liegen sechs lange Wochen, in denen man nicht jeden Morgen früh aufstehen muss und der Schulalltag nervt. Warum also nicht den Sommerferienanfang gebührend feiern? Die Schulkinder haben schließlich einiges geleistet. Ein gemeinsames Picknick, ein Grillabend oder eine Nacht im Zelt läuten den Sommer ein. Vielleicht habt ihr auch Lust, zusammen weitere Pläne für den Sommer zu schmieden?

Picknick

Ob draußen in der Natur, auf dem Spielplatz, im Garten, auf dem Balkon oder bei Regenwetter im Wohnzimmer: ein Picknick macht immer Spaß. Mit einer Decke, Snacks und Getränken geht es los. Wer draußen unterwegs ist, sollte an Sonnencreme und Sonnenhüte denken. Ein Ball zum Kicken, ein Buch zum Vorlesen oder Lesen oder ein Kartenspiel können auch mitgenommen werden. Als Snacks eignen sich Obst, Gemüse, Kräcker, kleine Würstchen oder Muffins.

Kanne und Glas mit Wasser und Erdbeeren auf Wiese

© PhotoMIX Company/Pexels

Grillen

Beim Grillabend gibt es Würstchen und leckere Salate. Zum Schmücken nehmt ihr Partygirlanden. Abends werden Kerzen angezündet. Wer einen Garten und eine Grillschale besitzt, kann auch ein Lagerfeuer mit Stockbrot machen. Dazu müssen Stöcke im Wald gesammelt werden. Die Kinder können unter Aufsicht der Eltern beim Vorbereiten der Stöcke und beim Anzünden des Feuers helfen. Auf kinderspiele-welt.de findet ihr ein Rezept für Stockbrot.

Stockbrot über Feuer

© atimedia/Pixabay

Zelten

Habt ihr schon einmal in einem Zelt übernachtet? Das macht jede Menge Spaß. Dazu muss man auch nicht weit wegfahren. Wer einen eigenen Garten hat, kann dort seine Zelte aufschlagen. Wer keinen Garten hat, kann bei Freunden fragen, ob man bei Ihnen zelten kann. Wenn es dunkel wird, leuchtet ihr mit euren Taschenlampen, um den Weg zu finden. Vor dem Einschlafen könnt ihr euch Geschichten erzählen und draußen den Geräuschen lauschen. Am nächsten Morgen wird dann draußen zusammen gefrühstückt.

Lesesommer 2022

Es wird Zeit für einen monsterstarken Lesesommer! Vom 11. Juli bis 11. September findet der LESESOMMER Rheinland-Pfalz statt. Mitmachen können alle Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, die lesen können. Du erhälst eine LESESOMMER-Clubkarte und kannst die neuen LESESOMMER-Bücher kostenlos aus deiner Bücherei ausleihen. Für jedes gelesene Buch füllst du eine Bewertungskarte aus. Wenn du das Buch zurückgibst, wirst du in einem kleinen Interview zu deiner Meinung gefragt. Alternativ zum Interview kannst du auch online unter www.lesesommer.de einen Buchtipp abgeben und in der Bücherei vorlegen.

Flyer Lesesommer Rheinland-Pfalz 2022

Warum sollte man beim Lesesommer mitmachen? Weil Lesen Spaß macht natürlich. Aber jede ausgefüllte Bewertungskarte zählt auch als Los beim landesweiten Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Wenn du mindestens 3 Bücher gelesen hast, bekommst du nach den Ferien eine Urkunde.

Neben dem LESESOMMER veranstaltet das Landesbibliothekzentrum Rheinland-Pfalz einen VORLESE-SOMMER für Kita-Kinder im Vorlesealter. Dazu leiht ihr Bilderbücher- oder Vorlesebücher in der Bücherrei aus, lest sie vor und notiert diese im Clubausweis. Der Clubausweis wird dann in Bücherei abgestempelt. Zu eurem Lieblingsbuch sollt ihr außerdem ein schönes Bild malen und in der Bücherei abgeben. Wer drei Bücher vorgelesen bekommen hat, erhält eine Urkunde und nimmt an der Verlosung teil.

Flyer Vorlese-Sommer 2022

Das Vorlesen von Geschichten macht neugierig und eröffnet neue Welten für Kinder. Kinder, die vorgelesen bekommen, können sich besser konzentrieren und lernen später das Lesen leichter. Ganz nebenbei vergrößert sich auch der Wortschatz.

Die Evangelische Öffentliche Bücherei im Ev. Gemeindehaus in Puderbach, Daufenbacher Str. 27, macht bei den beiden Aktionen LESESOMMER und VORLESE-SOMMER mit. Die Öffnungszeiten sind montags von 17:30 bis 19:30 Uhr und donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Frontansicht Haus der Familie Puderbach

Neue Heimat für „Haus der Familie“

Schöner, heller, moderner: Treffpunkt für Jung und Alt in Puderbacher Ortsmitte in neuen Räumen - Landrat Achim Hallerbach beglückwünscht Diakonie und Pfarrerin Renate Schäning.

Seit 2013 gibt es in Puderbach das "Haus der Familie". Jetzt ist der Treffpunkt für Jung und Alt, für Familien und Alleinstehende umgezogen. Schöner, neuer, heller sind die Räume in der Mittelstraße Nummer 7. Ebenfalls können die Second-Hand-Kleider, Spielzeuge und andere Alltagsgegenstände deutlich besser "präsentiert" werden. Was geblieben ist: Das "Haus der Familie" ist im Herzen des Ortes ein Raum des sozialen Miteinanders.

Landrat Hallerbach, Pfarrerin Schäning und Bürgermeister Mendel vor Haus der Familie

Landrat Achim Hallerbach (links) und Puderbachs Bürgermeister Volker Mendel gratulierten Diakonie-Pfarrerin Renate Schäning zum Einzug des "Hauses der Familie" in die neuen Räumlichkeiten.

"In der Mitte des Ortes und in der Mitte des Lebens der Menschen", sagte Landrat Achim Hallerbach bei der Besichtigung vor Ort. Gemeinsam mit Bürgermeister Volker Mendel gratulierte er der Diakonie und deren Pfarrerin Renate Schäning zu den neuen Räumlichkeiten: "Ich wünsche den Menschen, die hier für ihre Mitmenschen arbeiten, viel Kraft und Gottes Segen. Ob Schwangere, Verschuldete, Flüchtlinge, Menschen in Ehe-, Erziehungs- oder Lebenskrisen: Unabhängig von Nationalität, Alter, Konfession und Geschlecht werden sie im Haus der Familie weiter das finden, was sie in ihrer jeweiligen Lebenssituation am meisten brauchen: Rat, Verständnis und praktische Hilfe - natürlich kostenfrei und vertraulich", machte Mendel deutlich.

 

Frontansicht Haus der Familie

 

Ein besonderer Dank galt Achim Krokowski und seiner Frau Claudia, die das "Haus der Familie" zu einer echten Anlaufstelle gemacht haben. "Dass sich dieses Angebot hier in Puderbach seit 2013 so gut etabliert hat und dass das Haus zu einer unverzichtbaren Adresse geworden ist, hat für unsere Gesellschaft einen enormen Stellenwert", betonte Landrat Achim Hallerbach.

(Pressemitteilung Kreis Neuwied)

Kalender und Buntstifte auf Tisch

Familienplaner

Der Alltag von Familie ist anstrengend genug. Hilfreich im Alltagsdschungel kann ein Familienwochenplaner sein. Auf einen Blick sieht die Familie, wer wann wo ist, welche Termine anstehen und vor allem, wo es zeitliche Probleme geben könnte. Ein Familienplaner bringt Ordnung und Struktur in den Alltag. Das hört sich vielleicht etwas strikt an, aber es ist genau das, was Kinder brauchen. Denn ein fester Alltagsrhythmus vermittelt Kindern Sicherheit und Geborgenheit.

Morgens sind die Kinder in der Schule, im Kindergarten oder werden zuhause betreut. Am Nachmittag stehen die Hausaufgaben an. Nicht zu vergessen: Hobbys, Kindergeburtstage, Erledigungen, Treffen mit Freunden und der Haushalt. Dazu kommt für viele Eltern der Spagat zwischen Berufs- und Familienleben sowie den eigenen Bedürfnissen. Dies alles unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so leicht.

Auch für Eltern stellt ein Plan für die ganze Familie eine gute Übersicht dar. Wer fährt das Kind zum Fußball und holt es wieder ab? Erledigen wir den Einkauf zusammen am Samstagvormittag? Wer besorgt das Geschenk für den Kindergeburtstag? Aufgaben für die nächste Woche können verteilt und die Organisation durchgesprochen werden. Mütter, die meist die Hauptlast des Familienlebens tragen, werden auf diese Weise entlastet.

Gemeinsame Rituale geben Halt

Zu einer festen Alltagstruktur sollten auch gemeinsame Mahlzeiten gehören. Feste Aufstehzeiten sind unter der Woche meistens bereits durch die Schule oder den Kindergarten gegeben. Morgens ist es zwar mitunter sehr hektisch, dennoch kann beim Frühstück kurz darüber gesprochen werden, was am Tag ansteht. Beim Mittagessen oder Abendessen bleibt dann mehr Zeit, um sich über die Erlebnisse des Tages und etwaige Sorgen oder Schwierigkeiten auszutauschen. Rituale beim Zubettgehen geben Kindern Halt und Vertrauen. Vorlesen, singen oder Geschichten erzählen bereitet Kinder auf das Schlafen vor und erzeugt Nähe zwischen Eltern und Kindern.

Mutter mit zwei Kindern beim Backen

© Rodnae Productions/Pixabay

Kinder können bereits kleinere Aufgaben im Haushalt übernehmen: den Müll rausbringen, den Tisch decken oder abräumen, beim Kochen helfen oder das Zimmer aufräumen. Auf diese Weise erlernen Kinder Selbstständigkeit.

Familienzeit einplanen

Nicht zu kurz kommen darf natürlich die Familienzeit. Mit Familienzeit sind die Momente gemeint, die wir zusammen als Familie verbringen. Dazu gehören das Frühstück oder Abendessen genauso wie das abendliche Vorlesen vor dem Schlafengehen. Als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen, bedeutet auch den Familienzusammenhalt zu festigen. Am Wochenende geht es zusammen ins Schwimmbad oder es wird ein Ausflug geplant.

Vater angelt mit Soehnen

© Pexels/Pixabay

"Freizeitstress" überfordert Kinder

Der Familienplaner lässt Raum für Spontanes zu, denn die Struktur des Planes sollte dem gelebten Leben entsprechen. Niemand muss sich streng an den Plan halten. Im Alltag gibt es zwar feste Termine und Regeln, aber es kommt auch immer wieder zu Veränderungen. Ein Termin fällt aus und plötzlich hat man einen freien Nachmittag zur Verfügung. Ein prall gefüllter Freizeitkalender dagegen überfordert Kinder. Gerade Kinder brauchen ihre Freiheiten, um sich zu entwickeln. Alles andere artet in „Freizeitstress“ aus.

Gestaltung eines Familienplaners

Durch verschiedene Farben für die Wochentage und Symbole für die Alltagstätigkeiten und Hobbys veranschaulicht der Familienplaner die Woche für alle Familienmitglieder. Als Symbol kann z.B. ein Buch für die Schule stehen, ein Fußball für ein Hobby, ein Teller mit Essen für das Abendessen. Von Vorteil ist es, wenn die Symbole ausgetauscht werden können, da der Tagesablauf sich ändern kann.

Farbkasten mit Wasserfarben

© Miguel Á. Padrinán/Pexels

Der Planer hängt am besten da, wo alle ihn gut einsehen können oder man oft vorbeikommt. Gute Plätze sind die Wand beim Esstisch, beim Telefon und am Kühlschrank. Die ganze Familie kann beim Erstellen des Planers helfen. Als Oberfläche eignen sich Magnettafeln, Pinnwände oder Filzunterlagen. Mittlerweile gibt es einen großen Markt an Familienplanern mit jeder Menge Zubehör. Aber auch mit wenigen einfachen Mitteln kann man sich einen preiswerten Familienplaner zusammenbasteln. Einige Ideen dazu haben wir für euch gesammelt.

Einfacher Wochenplan für Kinder von Die kleine Botin

Der Wochenplan verwendet Symbole und ist deshalb auch für Nichtleser geeignet. Die Symbole gibt es kostenlos zum Ausdrucken dazu. Damit die Symbole halten wird als Unterlage ein Tischset aus Filz benutzt. An die Symbole selbst kommt Klettband. Auf diese Weise halten die Symbole an dem Filz.

Interaktiver Kalender von DoublyBlessedBlog

Dieser interaktive Wochenplan wird zusammen mit den Kindern gebastelt. Die Kinder malen gleichgroße Kartonstücke für jeden Tag der Woche in bunten Farben an und gestalten die Karten für die Wochenaktivitäten. Die Karten können dann an die jeweilige Stelle der Woche geklebt werden. Damit die Karten wiederverwendbar sind, ist es sinnvoll, diese mit einem Lameniergerät zu lamenieren.

Wochenplaner mit Magneten von dorfmama.de

Der Wochenplaner von dorfmama.de besteht aus einer Magnettafel und Magneten. Auf die Magnete werden die passenden Symbole für Schule, Kindergarten, Hobby, Hausaufgaben oder Geburtstag geklebt. Magnete gibt es günstig zu kaufen. Auch aus Kronkorken kann man mithilfe eines Magneten und eines aufgeklebten Bildes einfach einen Symbol-Magnet für den Familienplaner basteln.

Ausgedienter Ordner als Familienplaner von handmadekultur.de

Die Anleitung für den ausgedienten Ordner als Familienplaner ist etwas komplizierter. Wer keine Lust hat den oberen Teil des Ordners in Stoff einzuschlagen, kann auch ein schönes buntes Papier oder Magnetfolie daraufkleben. In aufgeklebten Briefumschlägen können Notizen oder Fotos gesammelt werden. Ein Beispiel für einen Familienwochenplan kann auf der Seite kostenlos heruntergeladen werden.

Junge mit Kopfhörern im Wald

Podcasts für Kinder und Jugendliche

Podcasts sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Dies hängt auch mit der zunehmenden Nutzung von Smartphones zusammen, mit denen man von überall aus auf Internet und Musik zugreifen kann. Viele Radiosender bieten Podcasts für Kinder und Jugendliche mit Hörgeschichten oder Wissensfragen zu verschiedenen Bereichen an.

Doch was ist ein Podcast eigentlich? Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Wort Broadcast, das übersetzt Rundfunksendung bedeutet, und Pod. Damit ist der iPod, Apples MP3-Player, gemeint, der die ersten Podcasts für ein breiteres Publikum bekannt machte. Ein Podcast besteht aus einer Sammlung von einzelnen Audiobeiträgen, die über das Internet oder Plattformen von Streaming-Anbietern abgespielt werden können.

Frau vor Mikro

© George Milton/Pexels

Da Podcasts grundsätzlich kostenlos sind - zum Hören braucht man ein Smartphone, einen Laptop oder ein Tablet – sind sie für alle zugänglich. Finanziert werden sie durch Werbung vom Betreiber oder durch Rundfunkbeiträge.

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Podcasts eine willkommene Abwechslung im digitalen Alltag. Kleinere Kinder können Geschichten lauschen und auf diese Weise etwas zur Ruhe kommen. Für wissbegierige Kinder und Jugendliche gibt es Podcasts zu unterschiedlichen Wissensthemen, wie z.B. Schule, Politik, Alltag, Tiere und Mediennutzung. Jugendliche, die in der Pubertät stecken, haben die Möglichkeit, sich Fragen rund um Erwachsenwerden, Sex und Liebe beantworten zu lassen.

Podcasts für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter

Ohrenbär

Täglich neue Hörgeschichten für Kinder von 4-8 Jahren gibt es bei www.ohrenbaer.de. Die Gemeinschaftssendung von rbb und NDR ging 1987 auf Sendung. Jeden Montag fängt eine neue Geschichte an, die über die Woche hinweg in zehnminütigen Folgen, gelesen von bekannten Schauspieler*innen, fortgesetzt wird. Die einzelnen Folgen können auch über die ARD Audiothek oder  verschiedene Streaming-Musikanbieter abgerufen werden.

Kakadu

Kakadu - das ist der Kinderpodcast von Deutschlandfunk Kultur. Der Podcast beantwortet Fragen von Kindern wie z.B. "Warum ist der Regenbogen rund?" oder "Was wären wir ohne Langeweile?". Anhören kann man sich die Podcast-Folgen und Kinderhörspiele unter www.kakadu.de, Spotify oder in der ARD Audiothek. Kakadu eignet sich für Kinder ab 6 Jahren, die die Welt entdecken möchten.

Offenes Buch auf Tisch

© tumisu/Pixabay

Wilma Wochenwurm

Die Geschichten von Wilma Wochenwurm gibt es bei Spotify, Apple Podcasts und Podcaster. Zusammen mit Wilma Wochenwurm und ihren Freunden erleben Kinder ab 4 Jahren spannende Abenteuer. Ausgedacht hat sich die Geschichten die Autorin Susanne Bohne vom Blog "Hallo liebe Wolke".

CheckPod

Checker Tobi checkt zusammen mit einem Kind im CheckPod drei Fragen zu einem Wissensthema. Lustige Experimente, kluge Experten und die schlaue Datenbank helfen ihnen dabei. Und am Schluss jeder Folge verrät Checker Tobi ein persönliches Geheimnis. Ob es um Bäume, Märchen oder Schleim geht, im CheckPod macht Wissen Spaß und gute Laune. Den CheckPod kann über die ARD Audiothek und das BR-Podcast-Center gehört werden.

Herzfunk

Herzfunk ist ein Podcast des WDR-Kinderradiokanals (kurz: KiRaka). Wie der Name bereits erahnen lässt, beantwortet die Sendung Kinderfragen rund um Körper, Liebe und Gefühle. Dabei geht es um ganz unterschiedliche Themen wie Mobbing, peinliche Situationen, Küssen oder das Verliebtsein. Offen sprechen die Herzfunk-Expertinnen Elisabeth und Karin mit Grundschulkindern über Sexualität und Gefühle.

Podcasts für Jugendliche

Deutschland 3000 - ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz

Wenn man jemand anderen kennenlernt, erfährt man immer auch was Neues über sich selbst. Deshalb trifft Eva Schulz in ihrem Podcast "Deutschland 3000" jeden zweiten Mittwoch Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen, irgendwo zwischen Pop und Politik, zum Interview - und macht sich so ihre Gedanken. Funk ist das Online-Content-Netzwerk vonn ARD und ZDF, das sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.

Mädchen und Junge schauen in Smartphone

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Jungsfrage – Mädchenfrage

jetzt-Redakteur*innen und Autor*innen sprechen über Sex und Liebe, Geschlechterrollen und -klischees. Im wöchentlichen Podcast "Jungsfrage-Mädchenfrage" fragen abwechselnd Mädchen und Jungs einander Dinge, die sie beim jeweils anderen Geschlecht nicht verstehen.

Tween Screen

"Tween Screen" - der Podcast für Jugendliche informiert über alle Medienthemen. Wie benutzt man WhatsApp und Instagram richtig? Was ist der Google Algorithmus? Wie entsteht eine Radiosendung? All diesen Fragen geht Tween Screen auf den Grund. Zu hören gibt es den Podcast über die ARD Audiothek oder den MDR.