Kind isst Melone

Ideen für die Sommerzeit

Endlich sind die Sommerferien da! Das heißt für viele auch Urlaubszeit. Aber nicht jede Familie kann es sich finanziell leisten in den Urlaub zu fahren. Für viele Familien bleibt nur der Sommer auf Balkonien. Dies sollte einem aber nicht die ganzen Ferien vermiesen. Viel besser ist es, sich zu überlegen, was man in der Umgebung alles als Familie unternehmen könnte, das gleichzeitig noch den Geldbeutel schont. Denn Ferienzeit ist auch gemeinsam mit der Familie verbrachte Zeit, die den Familienzusammenhalt festigt.

Am besten setzt sich die Familie zusammen und sammelt Ideen, was man machen könnte. Jeder darf seine Wünsche äußern. Lasst euch dabei auch von den Tipps und Ausflugsorten, die wir zusammengestellt haben, inspirieren.

Gelungenes Familienfest zum Tag der Familie 2026

Unter dem Motto „Familie – das starke Netzwerk“ fand Ende Mai auf dem Außengelände des Alten Bahnhofs in Puderbach ein buntes Familienfest statt. Die Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag voller Spiel, Spaß und Begegnungen zu verbringen.

An verschiedenen Stationen konnten Eltern und Kinder ihre Geschicklichkeit und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Beim Torwandschießen, Bobbycar-Rennen und Spielen wie „Vier gewinnt“ traten die Eltern und die Kinder gegeneinander an und hatten viel Spaß. An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön an das JuKuz Puderbach für das Ausleihen der Spiele aus ihrem Spielemobil.

Besonders beliebt war das Bastelangebot, bei dem die Familien gemeinsam kreativ werden konnten. So gestalteten Kinder und Erwachsene ihre eigene Familie aus Bastelmaterialien und platzierten diese anschließend in einem bunt bemalten Haus. Die Aktion symbolisierte den Zusammenhalt und die Bedeutung der Familie als starkes Netzwerk.

Das Ziel der Veranstaltung, Erwachsenen und Kindern einen gemeinsamen Nachmittag mit viel Freude, Bewegung und Austausch zu ermöglichen, wurde mehr als erreicht. Fast 50 Kinder nahmen an dem Fest teil und genossen bei bestem Wetter die vielfältigen Angebote. Auch für das leibliche Wohl war mit leckerem Kuchen und Getränken bestens gesorgt.

Bildercollage Tag der Familie 2026

Organisiert wurde das Familienfest von der Diakonie beziehungsweise dem „Haus der Familie“, einigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Netzwerkerin des HTZ Puderbach (siehe Foto v.l.n.r.: Judith Eckart, Rebecca Eckart, Petra Nick (Netzwerkerin Kita in Breitscheid), Marina Eichholz, Claudia Krokowski, Alina Stein, Heike Eichler).

Die Veranstalter zeigten sich erfreut über die große Beteiligung und die positive Resonanz der Familien. Das Fest machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Zeit und positive Erlebnisse für die Familien sind. Es war ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Junge steht vor Tafel

Schlechte Noten: Wie Eltern sinnvoll reagieren können

Schlechte Noten auf dem Zeugnis sorgen in vielen Familien für Enttäuschung, Sorgen oder Konflikte. Manche Kinder haben sogar Angst davor, ihr Zeugnis zu zeigen. Umso wichtiger ist es, besonnen zu reagieren und das Gespräch zu suchen.

Auch wenn schlechte Noten zunächst frustrierend sein können, helfen Druck, Vorwürfe oder Strafen meist nicht weiter. Aussagen wie „Dann gibt es kein Fußballtraining mehr“ oder „Jetzt wird nur noch gelernt“ erhöhen den Stress und können die Motivation zusätzlich senken.

Hobbys und Freizeitaktivitäten sind für Kinder wichtige Ausgleichs- und Erfolgserlebnisse. Sie stärken das Selbstvertrauen und fördern soziale Kontakte. Deshalb sollten sie nicht als Strafe entzogen werden.

Verständnis zeigen

Schulische Leistungen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Lernschwierigkeiten, Leistungsdruck, Konflikte im Freundeskreis, familiäre Belastungen oder mangelndes Selbstvertrauen können sich negativ auf die Noten auswirken. Eltern sollten daher zunächst versuchen zu verstehen, welche Ursachen hinter den schlechten Leistungen stehen.

Gemeinsam nach Lösungen suchen

Kinder brauchen in schwierigen Situationen Unterstützung statt Schuldzuweisungen. Sprechen Sie offen über die schulische Situation und überlegen Sie gemeinsam, welche Schritte hilfreich sein könnten. Ist die Versetzung gefährdet oder bestehen größere Lernlücken, sollten diese Herausforderungen ehrlich angesprochen werden.

Auch Gespräche mit Lehrkräften können wertvolle Hinweise liefern. Wichtig ist dabei, sich bewusst zu machen: Noten sind eine Momentaufnahme und sagen nicht alles über die Fähigkeiten oder das Potenzial eines Kindes aus.

Ursachen ernst nehmen

Ein plötzlicher Leistungsabfall hat oft konkrete Gründe. Probleme mit Mitschülerinnen und Mitschülern, Mobbing, persönliche Sorgen oder Schwierigkeiten in einzelnen Fächern können sich direkt auf die schulischen Leistungen auswirken. Eltern sollten aufmerksam zuhören und gegebenenfalls professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen.

Motivation statt Druck

Kinder lernen erfolgreicher, wenn sie motiviert sind und ihre Fortschritte wahrgenommen werden. Übermäßiger Druck kann dagegen Angst auslösen und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Realistische und erreichbare Ziele helfen dabei, Lernerfolge sichtbar zu machen.

Fragen wie „Was möchtest du bis zum nächsten Test erreichen?“ oder „Wie können wir dich dabei unterstützen?“ fördern Eigenverantwortung und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Struktur und Routine schaffen

Regelmäßige Lernzeiten und ein ruhiger Arbeitsplatz unterstützen konzentriertes Arbeiten. Feste Routinen erleichtern die Organisation des Schulalltags. Während der Lernzeit sollten Ablenkungen wie Smartphone, Fernseher oder Computerspiele möglichst reduziert werden.

Interesse zeigen und Erfolge würdigen

Kinder profitieren davon, wenn Eltern Interesse an ihrem Schulalltag zeigen – unabhängig von den Noten. Lob für Einsatz, Durchhaltevermögen und Fortschritte stärkt die Motivation oft stärker als materielle Belohnungen.

Gemeinsame Aktivitäten, Zeit miteinander und ehrliche Anerkennung vermitteln Kindern das Gefühl, unterstützt und wertgeschätzt zu werden. Das schafft eine wichtige Grundlage für langfristigen schulischen Erfolg und ein gesundes Selbstvertrauen.


© Karola G./Pexels

Vater hält Kind in Armen

Kinder brauchen Trost

Beim Thema Trösten sollte eines ganz klar sein: Trösten kann man nie genug. Die Meinung, dass zu viel Aufmerksamkeit und Trost Kinder verwöhnt, ist veraltet. Viel wichtiger ist es, das Kind in seinem Kummer ernst zu nehmen und Verständnis zu zeigen.

Erwachsene haben ein anderes Empfinden als Kinder. Was wir selbst als nicht so schlimm ansehen, ist für Kinder oft in diesem Moment eine Katastrophe. Bis zum 8. Lebensjahr sind Kinder nicht in der Lage, ihre Gefühle vollständig zu kontrollieren. Sie brauchen jemanden, der sie bei starken Gefühlen anleitet, ihnen vermittelt, wie sie damit umgehen sollen. Mit der Zeit erlernen sie Wege, um mit ihren Gefühlen umzugehen.

Trost tut gut

Kinder suchen Trost bei ihren engsten Vertrauenspersonen, sei es bei den Eltern, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen. Trost ist dabei nicht gleich Trost - jede Situation erfordert das passende Maß an Trost zu finden. Der erste Schritt sollte immer sein, sich dem Kind zuzuwenden, sich für den Kummer des Kindes Zeit zu nehmen und dabei selbst ruhig und besonnen zu bleiben.

Kummer ernst nehmen

Mit einfachen Worten kann die Situation zusammengefasst werden: "Du hast dich gestoßen. Das tut weh." In den Arm nehmen, wiegen und sanft streicheln signalisiert dem Kind, dass es ernst genommen wird. Die Wärme durch den Körperkontakt, aber auch ein sanfter Tonfall beruhigen das Kind. Zudem wird während des Tröstens das Bindungshormon Oxytocin im Körper freigesetzt. Das Hormon trägt zu einer gesunden Bindung zwischen Eltern und Kindern bei.

Trostrituale können weiterhelfen. Durch Erfahrung findet man als Eltern heraus, was dem eigenen Kind am besten hilft. Vielleicht beruhigt sich das Kind, indem man etwas singt. Oder ein buntes Pflaster auf die schmerzende Stelle lässt den Kummer langsam verblassen. Auch das Lieblingskuscheltier kann als Trosthelfer zum Einsatz kommen und auf die Wunde pusten.

Auf Bedürfnisse des Kindes eingehen

Um zu verdeutlichen, wie wichtig das Trostspenden ist, zeigt ein Blick auf den Fall, wenn ein Kind in seinem Kummer oder Schmerz alleingelassen wird. Das Kind befindet sich dann in einer Angstsituation. Stresshormone werden freigesetzt. Besonders schlimm ist dies bei Babys. Im Vordergrund steht die Stillung eines Bedürfnisses wie Hunger, Nähe oder eine volle Windel. Das Kind hört nicht auf zu weinen, weil es sich beruhigt hat, sondern weil es aufgegeben hat.

Wiederholen sich solche Situationen, in denen nicht auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen wird, kann sich dies im Kind verfestigen. Das Kind hat gelernt, ich bin mit meinem Kummer allein. Fehlender Trost wirkt sich auch auf die Eltern-Kind-Bindung aus. Das bezieht sich natürlich nicht auf ein Kind, das mal ein paar Minuten geweint hat.

Gefühle zulassen

Jetzt ist es nicht immer leicht, ein Kind weinen zu sehen. Als Eltern müssen wir lernen, dies auszuhalten. Alle Gefühle sind normal und vollkommen okay. Dies sollte auch dem Kind vermittelt werden. Gerade Jungen brauchen Vorbilder, die ihnen zeigen, dass es normal ist, sich einmal auszuweinen. Dass Weinen und Kummer nicht als Ausdruck von Schwäche angesehen werden. Auf diese Weise erlernen Kinder auch ein gutes Einfühlungsvermögen.

Natürlich gibt es Situationen, in denen das Spenden von Trost schwierig ist. Wenn man selbst schlechte Laune hat, der ganze Tag schon schiefläuft oder es Konflikte gibt. Statt sich auf das Kind einzulassen, möchte man die Situation rasch hinter sich zu bringen. Und tappt in die Falle, Kummer nach dem Maßstab eines Erwachsenen zu bemessen. Aber ebenso wie es keine perfekten Eltern gibt, gibt es keine perfekten Tröster*innen. Manchmal reicht die Kraft eben nicht aus und die Nerven liegen blank. Kinder brauchen Eltern, die für sie da sind, auf die sie sich verlassen können.

Sätze, die man nicht sagen sollte:

  • Nun stell dich nicht so an!
  • Nichts passiert!
  • Hör doch endlich mal auf zu weinen!
  • Immer dieses Gejammere!
  • Da muss man doch nicht weinen!

Verständnis zeigen:

  • sich Zeit nehmen und Ruhe bewahren
  • Situation mit einfachen Worten ohne Bewertung beschreiben ("Du bist hingefallen. Ich weiß, dass dir das weh tut.")
  • in den Arm nehmen, wiegen, sanft streicheln, singen
  • Fragen, wie man helfen kann
  • Lösungsvorschläge anbieten ("Ich puste auf deine Wunde, dann heilt sie schneller." Im Falle eines Streits: "Wir sprechen mit deinem Freund und überlegen gemeinsam, was ihr nun tun könnt.")
  • Trostrituale, wie z.B. Pflaster, Kuscheltier, Buch anschauen, Kühlpad

 


Titelbild: © Edwin Ariel Valladares/Pixabay

Junge sitzt an Schreibtisch

Hausaufgaben machen – stressfrei

In vielen Familien hängt der Haussegen spätestens nach dem Mittagessen schief: Die Hausaufgaben stehen an. Tipps, wie man gelassener mit Hausaufgaben umgeht, gibt es hier.

Die aus der Schule nach Hause gekommenen Kinder haben erst einmal keine große Motivation, sich an die Schularbeiten zu setzen. Und auch die Eltern verspüren wenig Lust, zumal es immer wieder zu Diskussionen um den Sinn und Zweck der Hausaufgaben kommt. Der Frust ist also auf beiden Seiten bereits groß.

Hausaufgaben sollen die im Unterricht vermittelten Kenntnisse sichern und festigen sowie das eigenverantwortliche Lernen von Kindern fördern. Dabei sollten die Aufgaben an die Belastbarkeit und den Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler angepasst sein. Schließlich geht es um die Frage: Hat der Schüler/die Schülerin den Stoff verstanden? Die gemachten Hausaufgaben zeigen dem Lehrer, ob der Stoff nochmals wiederholt werden muss oder etwas Neues gelernt werden kann.

Wann sollten Hausaufgaben gemacht werden?

Kinder brauchen nach der Schule eine Pause. Nach dem Essen eine halbe bis eine Stunde ist ausreichend, um sich auszuruhen. Für die Hausaufgaben selbst ist ein Zeitpunkt zwischen Mittagessen und Abendessen sinnvoll. Einige Kinder erledigen ihre Hausaufgaben gerne nach dem Mittagessen, andere machen sie lieber später am Nachmittag. Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die passende Zeit heraus.

Die Schulaufgaben sollten einen festen Platz in der Tagesstruktur haben. Hilfreich hierbei kann ein Wochenplan oder Familienplaner sein, den man gemeinsam mit dem Kind aufstellt.

Wie lange sollten Hausaufgaben dauern?

Die empfohlene maximale tägliche Bearbeitungszeit hängt vom Alter ab:

Grafik mit Hausaufgabenzeiten

Wenn das Kind die vorgeschriebene Zeit für die Hausaufgaben oft überschreitet, sollte Rücksprache mit den betreffenden Lehrkräften gehalten werden. Vielleicht muss der Stoff nochmal wiederholt oder der Umfang der Hausaufgaben neu überdacht werden. Zwischendurch kann immer eine kleine Pause eingelegt werden, in der man sich ein Getränk holt, sich etwas bewegt oder kurz an die frische Luft geht.

Der richtige Arbeitsplatz

Genauso wichtig wie die richtige Zeit zum Hausaufgaben machen ist der richtige Ort. Dieser befindet sich nicht am Küchentisch unter jede Menge Trubel, sondern am Schreibtisch im eigenen Zimmer. Im besten Falle ist dieser aufgeräumt, damit die benötigten Bücher, Hefte und Stifte Platz haben.

Alles, was ablenken kann - Tablet, Smartphone, Musik, Radio etc. - verschwindet aus der Reichweite des Kindes oder wird gar nicht erst angemacht. Liegt das Handy auf dem Schreibtisch, ist die Verlockung zu groß, schnell die WhatsApp-Nachrichten zu checken.

Unterstützen ohne Einmischen

Hausaufgaben sind dazu da, die Fähigkeiten des Kindes zum eigenverantwortlichen Lernen zu trainieren. Kurzum: ihr Kind lernt das Lernen. Es sollte die Schularbeiten also erst einmal allein machen. Versteht ein Kind die Aufgabenstellung nicht oder tut sich mit einer Aufgabe schwer, können Eltern Hilfestellung geben. Aber immer so, dass das Kind selbst auf den richtigen Lösungsweg kommt.

Mädchen sitzt an Tisch und macht ihre Hausaufgaben

© Jena Backus/Pixabay

Das Vorsagen der Lösung nimmt dem Kind die Möglichkeit, eigene Lösungswege zu finden. Selbst erledigte Hausaufgaben stärken nicht nur das Durchhaltevermögen und das Selbstvertrauen des Kindes, sondern sind auch ein Erfolgserlebnis für das Kind.

Fehler machen lassen

Am besten nicht neben dem Kind sitzen, während es die Hausaufgaben erledigt. Wer mag es schon, wenn jemand einem die ganze Zeit über die Schulter schaut? Bleiben Sie in der Nähe und beschäftigen Sie sich mit etwas anderem. Braucht das Kind Hilfe, kann es zu Ihnen kommen.

Beim Kontrollieren der Hausaufgaben juckt es vielen Eltern in den Fingern, wenn sie Fehler sehen: Das Ergebnis ist nicht richtig und hier ist das Wort falsch geschrieben. Kinder dürfen und sollen Fehler machen! Denn daraus lernen sie. Gleichzeitig sind gemachte Fehler auch eine Rückmeldung an die Lehrerin oder den Lehrer, dass etwas wiederholt werden sollte.

Noch ein weiterer Tipp

Ein Hausaufgabenheft, in dem die Hausaufgaben richtig aufgeschrieben werden, ist Gold wert. Das gleiche gilt für Schulbücher und Schulmaterialien, die sich hoffentlich im Ranzen oder Rucksack befinden und nicht in der Schule vergessen wurden. Hat das Kind es versäumt die Hausaufgaben von der Tafel abzuschreiben, beginnt die mitunter nervenaufreibende Jagd nach der richtigen Seite und Aufgabe im Buch. Freunde werden angerufen, der Klassenchat befragt. Am Ende bekommt man zwar die Angaben, aber zu welchem Preis? Kind und Eltern sind genervt und es wurde jede Menge Zeit verloren.

 

 


Titelbild: © freestockpro/Pexels

Sport für pflegende Angehörige

Sport für pflegende Angehörige

Gemeinsam aktiv, beweglich und gesund bleiben - für mehr Lebensqualität im Alltag!

In Kooperation mit dem Diakonischen Werk in Neuwied und dem Haus der Familie Puderbach bietet der KSC in Puderbach über die Gesundheitsförderung des Kreises Neuwied einen Sportkurs für pflegende Angehörige und Seniorinnen und Senioren an. Das Sportangebot findet jeden 2. Freitag im Monat um 16:00 Uhr im KSC statt.

Bewegung tut gut - für Körper und Seele

  • gezieltes Training für Kraft, Balance und Beweglichkeit
  • angepasste Übungen  für jedes Fitnesslevel
  • Gemeinschaft erleben und neue Kontakte knüpfen
  • Entlastung und Austausch für betreuende Personen
  • professionelle Anleitung in wertschätzender Atmosphäre

Wann: Jeden 2. Freitag im Monat, 16:00 Uhr

Wo:

KSC Puderbach
Auf der Held 11
56305 Puderbach
Tel. 02684 - 956 000
info@ksc-puderbach.de
www.ksc-puderbach.de

 

STARK Familien stärken bei Trennung und Streit

Familien stärken bei Streit und Trennung

Wenn Familien von Trennung oder Scheidung betroffen sind, brauchen sie verlässliche Unterstützung. Die Online-Plattform „STARK – Streit und Trennung meistern" bietet genau das: passgenaue Informations- und Beratungsangebote, die alle wichtigen Fragen beantworten – von rechtlichen Aspekten über finanzielle Folgen bis hin zum emotionalen Erleben. Besonders wertvoll ist dabei ein eigener Bereich, der sich speziell an betroffene Kinder und Jugendliche richtet

Familien stehen im Fokus

Trennungen und Scheidungen sind für alle Beteiligten herausfordernd, doch besonders Kinder und Jugendliche leiden häufig unter den Folgen. Die damit verbundenen Probleme werden oft unterschätzt, und Beratungsangebote werden leider zu spät in Anspruch genommen. Dabei können Risiken für die spätere Entwicklung entstehen, die sich durch frühzeitige Unterstützung vermeiden lassen.

Genau hier setzt das Projekt „STARK Streit und Trennung meistern" an. Über www.stark-familie.info erhalten Familien umfassende Hilfe, die sie vor, während und nach einer Trennung oder Scheidung begleitet.

Alltagsnaher Überblick über die wichtigsten Themen

Die STARK-Plattform versteht sich als alltagsnaher Wegweiser durch die komplexen Themen rund um Beziehungskrise und Trennung. Für Paare in der Krise gibt es vorsorgliche Unterstützung, darunter praktische Kommunikationstipps, die in der Partnerschaftskrise Orientierung bieten. Gleichzeitig werden Antworten auf drängende Fragen zu Unterhalt und den rechtlichen sowie finanziellen Auswirkungen von Trennung oder Scheidung gegeben.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem emotionalen Wohlbefinden. Die Seite bietet Hilfen zum Umgang mit Gefühlen – sowohl für Eltern als auch für ihre Kinder. Denn gerade für junge Menschen ist es wichtig, ihre Erlebnisse einordnen und verarbeiten zu können.

Als ergänzendes Angebot wurde ein kostenfreies interaktives Online-Training entwickelt. Die zusätzlichen Übungen sollen helfen, besser mit der schwierigen Situation umzugehen. Der Zusatzbereich befindet sich derzeit noch in Bearbeitung und wird in Kürze freigeschaltet.

Persönliche Beratung vor Ort finden

Neben den digitalen Informationen bietet die Website auch einen Überblick über verschiedene Beratungsmöglichkeiten vor Ort. Wer sich persönlich unterstützen lassen möchte, findet dort Kontaktadressen und Anlaufstellen in seiner Region.

Von Expert*innen entwickelt und empfohlen

Die STARK-Website wurde von einem Zusammenschluss erfahrener Expertinnen und Experten verschiedener Universitäten und akademischer Einrichtungen umgesetzt. Dazu gehören das Universitätsklinikum Heidelberg, die Georg-August-Universität Göttingen, das Deutsche Jugendinstitut e.V., die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie das Universitätsklinikum Ulm und die Universität Ulm. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert – ein Zeichen dafür, dass die Arbeit fundiert und anerkannt ist.

Gestapelte Steine vor grünem Hintergrund

Anti-Stress-Übungen für den Familienalltag

Der Familienalltag mit Kindern, Beruf, Erledigungen und Haushalt ist eine riesige Herausforderung. Egal, wie gut organisiert der Tag ist, jede Mutter oder jeder Vater kommt irgendwann einmal an die Grenzen der Belastbarkeit. Besonders, wenn es nicht so läuft wie geplant.

Doch auch viele Kinder sind heutzutage gestresster als noch zu früheren Zeiten. Leistungsdruck, die ständige Erreichbarkeit durch digitale Medien und ein Terminkalender gefüllt mit Schule, Hausaufgaben und Hobbys belasten die jüngere Generation.

Kleine Rituale und Anti-Stress-Übungen geben Kraft im Alltag. In stressigen Situationen hilft es, innerlich "Halt" zu sagen und einen Moment innezuhalten, sich zu fragen: Warum bin ich gestresst? Welche Gefühle löst das in mir aus? Gibt es etwas, was mir jetzt guttun würde? Die von uns ausgewählten Anti-Stress-Übungen können helfen, mit den Anforderungen des Familienlebens gelassener umzugehen und neue Energie zu tanken.


Achtsamkeitsübung: "Fünf Sinne"

Achtsam sein, heißt den gegenwärtigen Moment ohne Bewertung und bewusst wahrzunehmen. Anstatt im Hier und Jetzt zu sein, kreisen unsere Gedanken meist um vergangene oder zukünftige Dinge. Dies führt zu Stress und birgt ein höheres Risiko krank zu werden. In den Alltag integrierte Achtsamkeitsübungen können helfen, Stress abzubauen.

Für die Übung "Fünf Sinne" setzen wir uns gemütlich hin, schließen die Augen und konzentrieren uns auf die Atmung. Sind die Atemzüge lang, kurz oder tief? Nehmt dies einfach wahr, ohne es zu bewerten. Wenn Gedanken kommen, lasst diese wie Wolken an euch vorbeiziehen.

  • Hören

Als erstes richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Geräusche in unserer Umgebung. Was hören wir? Welche Geräusche im Raum gibt es? Das Ticken der Uhr, das Rauschen der Heizung? Welche Geräusche hören wir von draußen? Vogelgezwitscher, ein Auto oder Menschen, die sich unterhalten?

  • Riechen

Danach wenden wir uns der Nase zu. Atmet bewusst ein und aus. Könnt ihr etwas riechen? Liegt das Aroma der letzten Tasse Kaffee noch im Raum oder duftet es nach Parfüm? Vielleicht riecht ihr aber auch gar nichts. Wichtig ist es, sich auf den Geruch zu konzentrieren, und nicht, ob man überhaupt etwas riechen kann. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.

  • Schmecken

Mit unserer Aufmerksamkeit wandern wir nun in unseren Mundraum. Wie fühlt dieser sich an? Ist der Kiefer verspannt? Die Zähne aufeinandergepresst? Lockert Sie bewusst den Kiefer. Könnt ihr etwas schmecken?

  • Fühlen

Wie fühlt sich euer Körper momentan an? Wir wandern mit unserer Aufmerksamkeit einmal durch unseren Körper. Stehen die Füße auf dem Boden? Sitzen wir bequem? Wie ist unsere Haltung? Aufgerichtet oder gebeugt? Wo befinden sich die Arme? Gibt es eine Stelle am Körper, die besonders Aufmerksamkeit braucht? Atmet bewusst dorthin.

  • Sehen

Beim achtsamen Sehen können die Augen entweder geöffnet oder geschlossen bleiben. Beides ist möglich. Bei geöffneten Augen fixieren wir einen Punkt vor uns. Was nehmen wir wahr? Schaut euch den Bereich genau an und beschreibt ihn in euren Gedanken.

Mit geschlossenen Augen beschreibt ihr die Bilder, die sich vor eurem geistigen Auge zeigen. Denkt daran, keine Wertung vorzunehmen, sondern einfach nur wahrzunehmen. Die Übung wird mit einem bewussten und tiefen Ein- und Ausatmen beendet.


Stehen wie ein Baum

Im Familienalltag hat man viel um die Ohren. Da passiert es schnell, dass der Geduldsfaden reißt. Man wird laut und sagt Dinge, die gar nicht so gemeint waren. Die schiere Last der Erledigungen scheint uns zu erdrücken. Da kann es hilfreich sein, sich vorzustellen, in all dem Trubel wie ein starker Baum fest verwurzelt mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen.

Morgens ausgeführt lässt die Übung uns gut in den Tag starten. Abends können wir mit dem Tag abschließen und einen erholsamen Schlaf finden. Aber auch für zwischendurch eignet sich die Übung.

Stelle dich aufrecht und schulterbreit hin. Gehe leicht in die Knie. Spüre die Verbindung zwischen Füßen und Boden. Wie ist dein Gewicht auf den Füßen verteilt? Stell dir vor, dass an deinem Scheitel am Kopf ein dünner Faden befestigt ist, der deinen Kopf leicht und sanft gerade hält. Entspanne deinen Nacken und deine Schultern.

Mit den Händen formst du vor deinem Becken eine Schale. Die Handinnenflächen zeigen nach oben. Konzentriere dich auf deinen Atem. Lass die Gedanken kommen und gehen. Deine Füße sind starke Wurzeln, die in den Boden wachsen. Stark und fest verwurzelt stehst du da.

Genieße die wohltuende Ruhe und lass negative Gedanken und den Stress des Alltags los. Mit einem kräftigen Ein- und Ausatmen kommst du in das Hier und Jetzt zurück.


Fantasiereisen

Für einen Moment den Alltag verlassen und sich auf eine Insel in der Südsee träumen, um wieder Kraft zu tanken. In der Fantasie durch einen Herbstwald wandern, die bunten Blätter fallen sehen und Entspannung finden. Dies geht mit Fantasiereisen, geführten Meditationen oder Traumreisen.

Sei es der Zauberwald, der Kraftort oder der Sonnenuntergang am Meer - durch die Kraft unserer Vorstellung sind wir in der Lage an Orte zu reisen, an denen wir unseren Akku wieder aufladen können. Eine sehr große Auswahl an Fantasiereisen gibt es auf YouTube und bei verschiedenen Musikstreaminganbietern.


Chinesischer Morgengruß

Der chinesische Morgengruß ist eine Abfolge von Worten und Bewegungen aus dem Tai Chi. Dabei wird der ganze Körper auf einmal bewegt. Der dazugehörige Text und die fließenden Bewegungen helfen achtsamer mit sich selbst umzugehen und gut in den Tag zu starten. Als Morgenritual kann der chinesische Morgengruß direkt nach dem Aufstehen ausgeführt werden.

Eine Anleitung mit Text haben wir hier als Download für Sie zusammengestellt. Im YouTube Video können Sie sehen, wie die Bewegungen ausgeführt werden.


Tipps und Ideen des NZFH - Nationales Zentrum Frühe Hilfen und von GUT DRAUF

Das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen (NZFH) hat während der Corona-Pandemie zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) Anregungen und Tipps für Familien gesammelt, die den Alltag mit kleinen Kindern in schwierigen Zeiten vereinfachen. Darunter befindet sich auch die folgende Entspannungsübung:

Ruhe finden mit dem geheimen Codewort

Diese Übung hilft in stressigen Situationen ruhig zu werden, in dem man einen Moment innehält und die Situation bewusst wahrnimmt. Stellt euch mit beiden Füßen fest auf den Boden. Spürt, wie die Füße den Boden berühren. Tief ausatmen, am besten mit leicht geöffnetem Mund. Entspannt wieder einatmen. Dies dreimal wiederholen. Den Stress ausatmen und Energie und Kraft einatmen.

Auch Kinder können die Übung machen. Zusammen wird ein Codewort verabredet, um sich gegenseitig daran zu erinnern. Das Codewort selbst soll nicht mehr als fünfmal pro Tag benutzt werden. So kann jeder mit dem Codewort um einen ruhigen Moment bitten, wenn jemand laut wird oder gereizt reagiert. Es geht nicht darum, Streit zu vermeiden oder Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Die kleine Pause soll helfen, den Moment bewusst wahrzunehmen.

GUT DRAUF wurde als Aktion des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (früher: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zur Förderung eines gesunden Lebensstils von Jungen und Mädchen im Alter von 5 bis 18 Jahren entwickelt. Zu einem gesundem Lebenstil gehört auch der Umgang mit Stress. Wenn alles um dich herum zu viel wird, kann die Übung "Luftballon" dir helfen, wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Luftballon

Stellt euch vor, ihr seid ein Luftballon, der sich langsam aufbläht. Die Lungen füllen sich mit Luft, der Körper breitet sich aus, der Brustkorb hebt sich. Den ausgedehnten Zustand kurz anhalten, so als wäre der Luftballon kurz davor zu platzen. Dann die Anspannung auf einmal loslassen. Dabei kräftig ausatmen und die Schultern fallen lassen. Sich schütteln und die Arme und Beine bewegen.

 

Wochenplan Design

Familienplaner – Organisation für den Alltag

Hilfreich im bisweilen turbulenten Familienalltag  kann ein Familienwochenplaner sein. Auf einen Blick sieht die Familie, wer wann wo ist, welche Termine anstehen und vor allem, wo es zeitliche Probleme geben könnte. Ein Familienplaner bringt Ordnung und Struktur in den Alltag. Das hört sich vielleicht etwas strikt an, aber es ist genau das, was Kinder brauchen. Denn ein fester Alltagsrhythmus vermittelt Kindern Sicherheit und Geborgenheit.

Morgens sind die Kinder in der Schule, im Kindergarten oder werden zuhause betreut. Am Nachmittag stehen die Hausaufgaben an. Nicht zu vergessen: Hobbys, Kindergeburtstage, Erledigungen, Treffen mit Freunden und der Haushalt. Dazu kommt für viele Eltern der Spagat zwischen Berufs- und Familienleben sowie den eigenen Bedürfnissen. Dies alles unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so leicht.

Auch für Eltern stellt ein Plan für die ganze Familie eine gute Übersicht dar. Wer fährt das Kind zum Fußball und holt es wieder ab? Erledigen wir den Einkauf zusammen am Samstagvormittag? Wer besorgt das Geschenk für den Kindergeburtstag? Aufgaben für die nächste Woche können verteilt und die Organisation durchgesprochen werden. Mütter, die meist die Hauptlast des Familienlebens tragen, werden auf diese Weise entlastet.


Gemeinsame Rituale geben Halt

Zu einer festen Alltagstruktur sollten auch gemeinsame Mahlzeiten gehören. Feste Aufstehzeiten sind unter der Woche meistens bereits durch die Schule oder den Kindergarten gegeben. Morgens ist es zwar mitunter sehr hektisch, dennoch kann beim Frühstück kurz darüber gesprochen werden, was am Tag ansteht.

Beim Mittagessen oder Abendessen bleibt dann mehr Zeit, um sich über die Erlebnisse des Tages und etwaige Sorgen oder Schwierigkeiten auszutauschen. Rituale beim Zubettgehen geben Kindern Halt und Vertrauen. Vorlesen, singen oder Geschichten erzählen bereitet Kinder auf das Schlafen vor und erzeugt Nähe zwischen Eltern und Kindern.

Kinder können bereits kleinere Aufgaben im Haushalt übernehmen: den Müll rausbringen, den Tisch decken oder abräumen, beim Kochen helfen oder das Zimmer aufräumen. Auf diese Weise erlernen Kinder Selbstständigkeit.


Familienzeit einplanen

Nicht zu kurz kommen darf natürlich die Familienzeit. Mit Familienzeit sind die Momente gemeint, die wir zusammen als Familie verbringen. Dazu gehört das Frühstück oder Abendessen genauso wie das abendliche Vorlesen vor dem Schlafengehen. Als Familie gemeinsam Zeit zu verbringen, bedeutet auch den Familienzusammenhalt zu festigen. Am Wochenende geht es zusammen ins Schwimmbad oder es wird ein Ausflug geplant.


"Freizeitstress" überfordert Kinder

Der Familienplaner lässt Raum für Spontanes zu, denn die Struktur des Planes sollte dem gelebten Leben entsprechen. Niemand muss sich streng an den Plan halten. Im Alltag gibt es zwar feste Termine und Regeln, aber es kommt auch immer wieder zu Veränderungen. Ein Termin fällt aus und plötzlich hat man einen freien Nachmittag zur Verfügung. Ein prall gefüllter Freizeitkalender dagegen überfordert Kinder. Gerade Kinder brauchen ihre Freiheiten, um sich zu entwickeln. Alles andere artet in „Freizeitstress“ aus.


Gestaltung eines Familienplaners

Durch verschiedene Farben für die Wochentage und Symbole für die Alltagstätigkeiten und Hobbys veranschaulicht der Familienplaner die Woche für alle Familienmitglieder. Als Symbol kann z.B. ein Buch für die Schule stehen, ein Fußball für ein Hobby, ein Teller mit Essen für das Abendessen. Von Vorteil ist es, wenn die Symbole ausgetauscht werden können, da der Tagesablauf sich ändern kann.

Der Planer hängt am besten da, wo alle ihn gut einsehen können oder man oft vorbeikommt. Gute Plätze sind die Wand beim Esstisch, beim Telefon und am Kühlschrank. Die ganze Familie kann beim Erstellen des Planers helfen. Als Oberfläche eignen sich Magnettafeln, Pinnwände oder Filzunterlagen. Mittlerweile gibt es einen großen Markt an Familienplanern mit jeder Menge Zubehör. Aber auch mit wenigen einfachen Mitteln kann man sich einen preiswerten Familienplaner zusammenbasteln. Einige Ideen dazu haben wir für euch gesammelt.

Einfacher Wochenplan für Kinder von Die kleine Botin

Der Wochenplan verwendet Symbole und ist deshalb auch für Nichtleser geeignet. Die Symbole gibt es kostenlos zum Ausdrucken dazu. Damit die Symbole halten wird als Unterlage ein Tischset aus Filz benutzt. An die Symbole selbst kommt Klettband. Auf diese Weise halten die Symbole an dem Filz.

Routineplan für Kinder

Dieser interaktive Routinenplan wird zusammen mit den Kindern gebastelt. Die Kinder malen gleichgroße Kartonstücke für jeden Tag der Woche in bunten Farben an und gestalten die Karten für die Routinen oder für die Wochenaktivitäten. Die Karten können dann an die jeweilige Stelle des Tages oder der Woche geklebt werden. Damit die Karten wiederverwendbar sind, ist es sinnvoll, diese mit einem Lameniergerät zu lamenieren.

Ausgedienter Ordner als Familienplaner von handmadekultur.de

Die Anleitung für den ausgedienten Ordner als Familienplaner ist etwas komplizierter. Wer keine Lust hat den oberen Teil des Ordners in Stoff einzuschlagen, kann auch ein schönes buntes Papier oder Magnetfolie daraufkleben. In aufgeklebten Briefumschlägen können Notizen oder Fotos gesammelt werden. Ein Beispiel für einen Familienwochenplan kann auf der Seite kostenlos heruntergeladen werden.

Eine weitere Idee ist die Verwendung einer Magnettafel mit Magneten. Auf die Magnete werden die passenden Symbole für Schule, Kindergarten, Hobby, Hausaufgaben oder Geburtstag geklebt. Magnete gibt es günstig zu kaufen. Auch aus Kronkorken kann man mithilfe eines Magneten und eines aufgeklebten Bildes einfach einen Symbol-Magnet für den Familienplaner basteln.


© canva.com

Kind läuft in Regenstiefeln über einen Baumstamm im Wald

Der Natur auf der Spur 2026

Draußen aktiv sein und der Natur auf die Spur kommen: Wald und Wiesen sind die perfekten Orte, damit Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und neue Erfahrungen sammeln können. Gut, dass wir mit dem Naturpark Rhein-Westerwald einen der ältesten Naturparke in Rheinland-Pfalz in direkter Nähe haben. Der Naturpark Rhein-Westerwald umfasst das Rheintal und dessen Weinhänge sowie die Ortschaften, Täler und Wälder des Westerwaldes. Dort gibt es für Familien viele Möglichkeiten, erlebnisreiche und erholsame Stunden in der Natur zu verbringen.

Angebote und Veranstaltungen für Familien mit Kindern

Zu den Aufgaben des Naturparks gehört es auch, Naturerlebnisse und Umweltbildungsangebote für Kinder und Jugendliche sowie Familien anzubieten, um ihnen die besondere Eigenart und Schönheit der Landschaft näher zu bringen. Jedes Jahr bringt der Naturpark Rhein-Westerwald e.V. zusammen mit dem Forstamt Dierdorf das Jahresprogramm "Der Natur auf der Spur" heraus. Wir haben uns das Programm schon einmal näher angeschaut und darin eine Vielzahl von Veranstaltungen für Familien mit Kindern gefunden. Einige davon möchten wir euch hier vorstellen.

Die ausführlichen Beschreibungen zu den Veranstaltungen sowie die Ansprechpartner und weitere Termine könnt ihr im Kalender des Naturpark Rhein-Westerwald finden.

April

04. April 2026, 14:00 Uhr "Ein Spaziergang mit dem Osterhasen" in Dürrholz
Für Kinder im Vorschulalter, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

05. April 2026, 14:00 Uhr "Ostereier-Weitwurf-Wettbewerb" in Horhausen
Für Familien mit Kindern, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

17. April 2026, 15:00 Uhr "Ab in den Wald..." in Anhausen
Für Kinder von 10 bis 12 Jahren, 9 Euro, Anmeldung erforderlich

19. April 2026, 08:00 Uhr "Vogelstimmenwanderung" in Bonefeld
Für Eltern mit Kindern, kostenlos, Anmeldung erforderlich

25. April 2026, 14:00 Uhr "Kinder-Natur-Erlebnistag" in Asbach-Köttingen
Für naturinteressierte Kinder und Eltern/Großeltern, neugierige Entdecker ab 5 Jahren, kostenlos, Anmeldung erforderlich

Mai

01. Mai 2026, 10:00 Uhr "Familienfest im Zoo Neuwied" in Neuwied
Für Familien mit Kindern, ab 6 Jahren, regulärer Zooeintritt, keine Anmeldung erforderlich

08. Mai 2026, 16:30 Uhr "Mit dem E-Bike durch den heimischen Wald" in Raubach
Für naturinteressierte Fahrradfreunde, kostenlos, Anmeldung erforderlich

09. Mai 2026, 11:00 Uhr "Artenschutz im Zoo Neuwied" in Neuwied
Für alle Interessierten, 5 Euro, Anmeldung erforderlich

09. Mai 2026, 09:00 Uhr "45. Westerwälder Blumen- und Gartenmarkt" in Horhausen
Für blumenbegeisterte Erwachsene und Kinder, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

09. Mai 2026, 10:00 Uhr, "Wandern durch die Leuscheid - Im Lebensraum der Wölfe" in Bonefeld
Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren, bitte keine Hunde, kostenlos, Anmeldung erforderlich

17. Mai 2026, 10:00 bis 17:00 Uhr, "WIEDer ins Tal - Autofreier Familien-Radwandertag" zwischen Seyen und Niederbieber
Für Familien mit Kindern, Jugendliche, Erwachsene, alle, die Freude am Radfahren haben, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Juni

13. Juni 2026, 14:00 Uhr "Kinder-Natur-Erlebnistag" in Asbach-Köttingen
Für naturinteressierte Kinder und Eltern/Großeltern, Entdecker ab 5 Jahren, kostenlos, Anmeldung erforderlich

13. Juni 2026, 13:00 Uhr "50 Jahre Naturfreunde Thalhausen" in Thalhausen
Für Familien mit Kindern, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

13. Juni 2026, 14:00 Uhr "Insektenkundliche Führung auf der Bonefelder Heide" in Bonefeld
Für Interessierte, kostenlos (Spende), Anmeldung erforderlich

14. Juni 2026, 14:30 Uhr "Kirche im Grünen" in Dürrholz
Für Kinder und Erwachsene, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

20. Juni 2026, 10:00 Uhr "Kochen wie die Römer am Limes" in Rheinbrohl
Für alle, 10 Euro, Anmeldung erforderlich

26. Juni 2026, 14:30 Uhr "Mountainbike-Extrem-Tour - Rund ums Kirchspiel Anhausen" in Anhausen
Für Jugendliche und Erwachsene, 5 Euro, keine Anmeldung erforderlich

27. Juni 2026, 10:00 Uhr "Artenschutz-Fest im Zoo Neuwied" in Neuwied
Für Familien mit Kindern, Erwachsene, regulärer Zooeintritt, keine Anmeldung erforderlich

Juli

23. Juli 2026, 10:00 Uhr "Kinderfest im Zoo Neuwied" in Neuwied
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, regulärer Zooeintritt, keine Anmeldung erforderlich

August

07. August 2026, 15:00 Uhr "Bärchenlauf-Kinderläufe auf dem Klosterberg" in Waldbreitbach
Für Kinder bis 12 Jahre, 5 Euro,  Anmeldung erforderlich

07. August 2026, 18:00 Uhr "Bärenkopplauf" in Waldbreitbach
Für Erwachsene,  12 Euro, Anmeldung erforderlich

22. August 2026, 18:00 Uhr "Wir machen ein Lagerfeuer und schaffen mit Holz" in Dürrholz
Für Familien mit Kindern, 3 Euro, Anmeldung erforderlich

29. August 2026, 19:00 Uhr "Fledermäuse für Kinder und Erwachsene" in Urbach
Für Kinder und Erwachsene, kostenlos, Anmeldung erforderlich

September

25. September 2026, 15:00 Uhr "Ein Abenteuer im Wald mit Rudi Eichhörnchen" in Anhausen
Für Familien mit Kindern von 4 bis 9 Jahren, 7 Euro, Anmeldung erforderlich

26. September 2026, 10:00 Uhr "25. Bauernmarkt in Anhausen" 
Für alle Interessierten, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Oktober

03. u. 04. Oktober 2026, ab 11:00 Uhr "Westerwälder Drachenflugfest" in Horhausen
Für Familien mit Kindern, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

10. Oktober 2026, 10:00 Uhr "Dürrholzer Apfelfest" in Dürrholz
Für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und Erwachsene, kostenlos, Anmeldung erforderlich

11. Oktober 2026, 11:00 Uhr "Tag der offenen Tür - Alles rund ums Obst und Obstwiesen" in Asbach-Köttingen
Für Familien mit Kindern, Jugendliche, Erwachsene, Natur- und Umweltinteressierte, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

November

28. November 2026, "Weihnachtsdorf" in Waldbreitbach
Für Weihnachtsmarktliebhaber, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

29. November 2026, 11:00 Uhr "Horser Adventsfest für Weihnachtsmarktliebhaber" in Horhausen
Für Erwachsene und Kinder, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Dezember

18. Dezember 2026, 14:00 Uhr "Weihnachtlicher Zauber im Wald" in Anhausen
Für Familien mit Kindern von 4 bis 9 Jahren, 7 Euro, Anmeldung erforderlich

22. Dezember 2026, 16:30 Uhr "Waldweihnacht mit Musik, Gedichten und Geschichten" in Dürrholz
Für Familien mit Kindern, kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

© Rudy and Peter Skitterians/Pixabay